<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076</id><updated>2011-10-02T13:42:23.555+02:00</updated><title type='text'>berntoberlin</title><subtitle type='html'>BerntoBerlin heisst ganz einfach, dass ich von Bern nach Berlin marschieren möchte/werde, und so regelmässig als möglich ein öffentliches Tagebuch dazu führen werde.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>32</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115809360372191269</id><published>2006-09-12T22:08:00.000+02:00</published><updated>2006-09-12T22:40:06.376+02:00</updated><title type='text'>Berlin 2</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist schon eine Weile her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Eigentlich dachte ich, dass ich sehr viel über Berlin würde erzählen können. Leider stellt sich das als schwieriger heraus, als ich gedacht habe. Kommt dazu, dass ich am Anfang sehr viel Mühe hatte mich auf diese Stadt überhaupt einzulassen. Ich war etwas von mir selbst überrrascht, so schnell hier gewesen zu sein und hier so viel Zeit zur Verfügung zu haben.&lt;br /&gt;Das Standar-Touri-Programm habe ich deswegen aber nicht ausgelassen. Am Samstag besuchte ich eine englischsprachige Free-Tour durch das historische Berlin. Regierungsviertel, Kaiserpalast, ehemaliges Stasi-Zentrum, Mauer usw. Das wäre eigentlich alles sehr langweilig und öde gewesen, hätte uns nicht der gute Chris aus Amerika durch die Stadt geführt. Seine Führung war eine Show und eine schauspielerische Meisterleistung. Langweilig wurde es dadurch nie und auch die vier Stunden war in Ordnung.&lt;br /&gt;Am Sonntag war ich im Reichsttagsgebäude und im neuen Hauptbahnhof. Am Montag habe ich den ganzen Tag geschlafen, da ich die Nacht zuvor durchgetrunken habe. Heute war ich auf dem TV-Tower beim Alexanderplatz. Davor habe ich mir von einem türkischen Friseur den Bart und die Haare schneiden lassen. Auch wenn er mit seiner Rasierklinge die ganze Zeit herumgefuchtelt hat, wie ein japanischer Samurai, hatte ich doch nie Angst, dass er mir damit die Kehle aufschneiden würde. Weiter gings mit Ticketkaufen im Hbf, kurzer Aufenthalt im Hostel, essen in Oranienburgergebiet.&lt;br /&gt;Wer einmal nach Berlin kommt, sollte zwischen Torstrasse und Oranienburgerstrasse eine Nacht verbringen. Dieses ehemalige Ostgebiet ist voller Bars, Restaurants und anderen sündigen Verlockungen (hübsche Strassenprofis inkl.).&lt;br /&gt;Eins muss ich aber doch loswerden. So megatoll und unglaublich schön ist Berlin auch wieder nicht. Natürlich wird überall neu gebaut, kein Stein bleibt auf dem anderen, die Strassen sind voller Kunstgalerien, alternativen Ausgehorten und sonstigen grossstädtischen Erscheinungen. Die Leute sind offen, direkt und viele sind auf ihre Art auch individuell. Aber deshalb Berlin als das grosse Mekka des heutigen Europas auszurufen? Diese Sachen findet man doch in allen grossen Städten. Und wenn man ehrlich ist: Die Leute aus dem eigenen Umfeld, welche bisher in Berlin waren, haben auch mehr davon geschwärmt, dass sie schon mal in Berlin waren, als von den Vorzügen und einzigartigen Dingen Berlins. Wenn ich es mir recht überlege, dann stimmt es wohl, wenn man sagt, dass die Ferien beim erzählen immer viel toller waren, als es tatsächlich war.&lt;br /&gt;In diesem Blog habe ich immer versucht euch die Wahrheit zu sagen. Also wenn ich in guter Stimmung war und gute Dinge erlebt habe, dann habe ich dies mitgeteilt. Genauso, wie ich mich nicht gescheut habe euch zu erzählen, dass mich in Ostdeutschland extrem negative Gefühle überfallen haben. Darüber kann auch Berlin nicht hinwegtäuschen.&lt;br /&gt;Ostdeutschland ist und bleibt was es ist, auch wenn hier zufälligerweise Berlin liegt: Ein Entwicklungsland im Osten von Westdeutschland. Ostdeutschland wird von der Politik in Deutschland, als Gebiet zweiter Klasse angeschaut, das mehr Hilfe benötigt, als man geben kann.  Zwanzig Prozent Arbeitslosigkeit ist in diesen Längengraden meist noch untertrieben. Natürlich wird Berlin herausgeputzt, aber das ist nur ein Schleier dafür, was sich dahinter, sprich in den umliegenden Ländern verbirgt. Es macht zwar viel Spass, sich in Berlin zu vergnügen, und glaubt mir, das kann man hier, aber kein vernünftiger Mensch kommt angesichts der allgegenwärtigen Misere auf die Idee sich hier niederzulassen. Ausser man liesse sich blenden von dem hippen Berlin, das in den Medien oft und gerne zelebriert wird. Berlin ist nichts weiter als eine Grossstadt in Europa. Einziger Unterschied zu Paris oder London: Die spezielle Geschichte ist hier frischer als in den anderen Metropolen. Aber zumindest in Frage zu stellen, ob eine spezielle Geschichte schon etwas Gutes hervorbringt, sollte man. Auch wenn man absolut trendy ist, wenn man nach Berlin geht. Und erst recht wenn man tatsächlich gegangen ist und nicht geflogen oder gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In disem Sinne gute Unterhaltung mit anderen Medien, denn dies ist der letzte Eintrag, den ihr auf diesem Blog finden werdet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adieu&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die weibelsche Unterhaltungsindustrie bedankt sich für eure Aufmerksamkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115809360372191269?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115809360372191269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115809360372191269&amp;isPopup=true' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115809360372191269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115809360372191269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/berlin-2.html' title='Berlin 2'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115772877161709657</id><published>2006-09-08T17:07:00.000+02:00</published><updated>2006-09-08T17:19:31.890+02:00</updated><title type='text'>Berlin-Mitte</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich war heute bereits beim Reichstagsgebäude und habe damit meine Fussreise abgeschlossen. Der letzte Tag machte nicht sehr viel Spass, da ich ständig in der Stadt war. So habe ich denn auch nach ca. vier Stunden Marsch die S-Bahn genommen um in die Stadtmitte zu kommen. Schliesslich war ich ja an einem offiziellen Strassenschild "Berlin" schon länger vorbeigelaufen.&lt;br /&gt;Wohnen kann ich hier im Berlins Mitte Backpackers, das wirklich sehr zentrumsnah gelegen ist. Es ist keine Jugendherbe im Stile der deutschen Jugendherbergen. Das ist gut so. Denn in den alternativen Hostels ist meistens alles ein wenig lockerer. So auch hier. Junge Leute bedienen die Reception, die Lobby ist gemütlich und ziemlich stilvoll eingerichtet. Scheint ein richtiges Farbenkonzept dahinter zu stecken.&lt;br /&gt;In Berlin ist mir noch nicht viel erzählenswertes aufgefallen; ich war ja auch erst ca. eine Stunde in der Stadt. Auffallend sind sicher die vielen neuen Gebäude in der Stadtmitte und die vielen Baustellen überall. Es gibt aber auch hier viele leerstehende Gebäude genau wie in Leipzig und Gera. Das scheint ein wenig der Ossi-Groove zu sein. Im Moment muss ich ca. 2 Stunden auf meine Wäsche warten, bevor ich dann werde duschen können und mich in den Berliner Jungle werde stürzen können. Ich werde euch meine Eindrücke von Berlin gelegentlich mitteilen.&lt;br /&gt;Falls mich jemand vermissen sollte: Ich habe bis jetzt vier Nächte bezahlt. Mal schauen, ob ich noch länger bleibe, oder ob ich dann schon nach Hause kommen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115772877161709657?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115772877161709657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115772877161709657&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115772877161709657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115772877161709657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/berlin-mitte.html' title='Berlin-Mitte'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115766054693218825</id><published>2006-09-07T21:21:00.000+02:00</published><updated>2006-09-07T22:22:27.006+02:00</updated><title type='text'>Potsdam</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wer keine Ahnung von Deutschland hat, dem sei hier gesagt: ich befinde mich in der Kaiserstadt zu Potsdam. Das liegt zwar gleich vor und im Schatten Berlins, dafür sind die Leute hier, tschuldigung die Preußen, umso stolzer auf ihre Stadt. Hier befindet sich das Schloss "Sanssouci", welches ich zwar noch nicht angeschaut habe, aber gross und imposant sein soll. Die historischen Stadtmauern kommen zwar etwas juvenil daher, geben der Innestadt aber dennoch etwas Charme. Im holländischen Viertel kann man sich gut verdörlen (Berndeutsches Verb für "die Zeit totschlagen", aber im positiven Sinne).&lt;br /&gt;In den ostdeutschen Städten ist mir aufgefallen, dass es hier überall Strassenbahnen gibt, während ich dies in Westdeutschland (sprich Ulm und Nürnberg) nicht gesehen habe. Dass ich langsam wieder in wohlhabendere Gebiete vorstosse, merke ich daran, dass die Trams hier nicht aussehen wie in Prag, sondern wie in Bern bzw. Basel. Auch hier in Potsdam haben sie diese Siemens Trams. Allerdings sind sie hier schon einen Schritt weiter in der Zukunft. Im Tram wird man von etlichen Flachbildschirmen mit Werbung zugemüllt. Ich hoffe, dass sich die Schweizer Tramgesellschaften diesen Schritt sparen werden.&lt;br /&gt;Zu meiner heutigen Tagesreise möchte ich noch ein Sätzchen verlieren. Auf meiner Wanderung kam ich an Spargelfeldern vorbei, die ähnlich gross waren, wie die bereits umgepflügten Weizenfelder. Unglaublich. So grosse Spargelfelder, dass es sowas überhaupt gibt. Auch sonst ist mir die Landwirtschaft aufgefallen. Gestern habe ich gesehen, wie hier Heu vom Feld geschafft wird. Da ist nicht ein kleiner Traktor mit einem Graslader auf einem kleinen Feldchen am Werke, sondern ein ähnliches Gefährt wie ein Mähdrescher, welcher das Heu mittels Gebläse auf einen Lastwagen mit Anhänger katapultiert. Die enormen Lademengen des Lastwagens reichen allerdings für die riesigen Mengen Heu nicht aus, so dass gleich mehrere Laster Schlange stehen. Bedenkt man jetzt, dass auch die deutschen Bauern massive Unterstützungsgelder kriegen, fragt man sich schon, welchen Sinn die ineffiziente schweizer Landwirtschaft überhaupt noch hat. Oder um es mit der Geschäftsführerin des deutschen Bauernverbandes zu sagen (sinngemäss): "Ein Freihandelsabkommen im Bereich der Agrarwirtschaft mit der Schweiz macht uns keine Sorgen. Die Schweizer Bauern produzieren so teuer, da brauchen wir keine Angst zu haben" (gelesen vor ca. zwei Wochen in der Süddeutschen Zeitung).&lt;br /&gt;Ihr merkt, dass ich wieder ins politische abschweife, da ich offenbar sonst nichts zu erzählen habe. Das stimmt einerseits, andererseits merke ich, dass ich mich mehr mit der wirtschaftspolitischen Diskussion der Schweiz, Europas und der Welt auseinandersetzen möchte. Die Eindrücke, die ich in Deutschland gewonnen habe, lösen bei mir einiges aus, auch wenn ich noch nicht so genau weiss was. Jedenfalls hat mich die Grossproduktion der Bauern und die Ostflucht der Deutschen schon schwer beeindruckt und nachdenklich gemacht. Eigentlich wäre es hier nicht häßlich zum wohnen. Ausserdem denke ich, dass die heimischen Leute gerne hier bleiben würden, aber infolge der grossen Arbeitslosigkeit einfach keine Perspektiven haben. Sie hinterlassen so viele leere Häuser, wie ich das noch nie gesehen habe. Praktisch jedes fünfte Gebäude steht zum Verkauf. In den Innenstädten wird jedes dritte Ladenlokal zur Miete angeboten. All das sind Folgen der ehemaligen DDR, der Wiedervereinigung und der Globalisierung. Dies zu analysieren und vielleicht Mittel und Wege zu finden, wie man es anders machen könnte, scheint mir eine grosse Herausforderung zu sein, welcher sich die Politologen stellen müssen. Ich bin zwar noch weit davon entfernt selbst einer zu sein, könnte mir aber gut vorstellen einmal in Deutschland zu studieren, da hier die Probleme und damit der Stoff für Analysen vorhanden ist.&lt;br /&gt;Vielleicht gehören diese Gedanken zu meiner Erleuchtung, welche ich auf meiner Pilgerreise erfahren habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, damit meldete ich mich das letzte Mal von meiner Reise. Der nächste Eintrag wird aus Berlin sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115766054693218825?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115766054693218825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115766054693218825&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115766054693218825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115766054693218825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/potsdam_07.html' title='Potsdam'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115764726429686453</id><published>2006-09-07T18:24:00.000+02:00</published><updated>2006-09-07T18:41:07.683+02:00</updated><title type='text'>Potsdam</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin jetzt noch einen Tagesmarsch von Berlin-Mitte entfernt. Auch der heutige Tag war, wie die letzten Tage nicht sehr spektakulär. Es war aber toll, dass es von Treuenbrietzen bis hierher einen durchgehenden Radweg hatte, so dass ich weniger auf den Verkehr achten musste als gestern. Das Wetter hat auch ganz gut mitgemacht; ich habe mehrere Liter geschwitzt. Ich weiss, dass meine letzten paar Einträge nicht sehr informativ waren. Ich hoffe, dass ich in Berlin genug erleben werde, um euch dort wieder etwas spannenderes zu bieten.&lt;br /&gt;Eine kleine Geschichte von heute möchte ich euch aber doch nicht vorenthalten. Am morgen kaufte ich drei Liter Mineralwasser in einem Tante Emma Laden im Zentrum von Treuenbrietzen. Diese befanden sich jedoch in ein Liter Flaschen, so dass ich sie umschütten musste in meine guten Volvic Flaschen. Als ich nach ca. eineinhalb Stunden Halt machte, bemerkte ich, dass die beiden Flaschen sehr hart waren. Hätte ich noch länger gewartet mit dem öffnen der Flaschen, wären diese wohl in meinem Rucksack explodiert. Der Druck, den ich beim öffnen der Flaschen spürte, war sehr viel stärker, als wenn mann eine Champagnerflasche öffnet. Wenigstens war danach die Kohlensäure raus.&lt;br /&gt;Eine noch bessere Entdeckung machte ich, als ich meine Mittagsrast einlegte. Das Fleischpack wies ebenfalls Überdruck aus. Das Datum darauf: 05.09.2006. So viel zu Gammelfleisch und so. Ich ass meine Brötchen also trocken.&lt;br /&gt;Zu Treunbrietzen habe ich euch noch nicht viel erzählt. In dieser Umgebung spürt man, dass in der Nähe von Berlin (Schönefeld) ein neuer Flughafen gebaut werden soll. Überall auf den Strassen und auf den Bahngeleisen hat es Baustellen. Der Pensionsbesitzer hat mir heute erzählt, dass die Geleise so ausgebaut werden müssten, dass die Bahn künftig mit über 100kmh darüber fahren könnte. Dass der Mann Mühe hatte, sich an den ICE-Zug von Deutschland zu erinnern, liess bei mir den Verdacht aufkommen, dass er vielleicht 200kmh hätte sagen sollen bzw., dass die Information nicht wirklich vertrauenswürdig ist. Kommt dazu, dass der definitive Entscheid zum Bau des neuen Flughafens BBI (Berlin Brandenburg International) erst vor kurzem gefällt wurde. Die Leute in den Dörfern wissen halt auch nicht immer alles. Schon gar nicht, wenn im Gastzimmer nur die "Neue illu", oder so, rumliegt.&lt;br /&gt;So, habe nur noch sechs Minuten Internetzeit. Melde mich wahrscheinlich heute Abend noch einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115764726429686453?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115764726429686453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115764726429686453&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115764726429686453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115764726429686453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/potsdam.html' title='Potsdam'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115756146076090396</id><published>2006-09-06T18:09:00.000+02:00</published><updated>2006-09-06T18:51:00.770+02:00</updated><title type='text'>Treuenbrietzen</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin mittlerweile nur noch  63.60km (laut map24.com) vom Potsdamer Platz in Berlin entfernt. Ich werde also spätestens am Samstag meine Fussreise beenden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ging ich von Wittenberg bis nach Treuenbritzen alles der B2 entlang. Das war zwar sehr effektiv, aber nicht gerade der schönste Weg. Trotzdem habe ich einige landschaftliche Eindrücke gewonnen, die jedoch schnell erzählt sind. Wenn ich nicht im Wald war, dann sah ich links und rechts unendlich grosse Felder, die allesamt frisch gepflügt waren. Andere Strassen oder landwirtschaftliche Wege, waren keine vorhanden, so dass ich auf der B2 bleiben musste. Darauf wurde ich zwar wiederholt fast überfahren, dafür kam ich heute ein schönes Stück voran. Weiter gibt es vom heutigen Tag eigentlich nichts zu erzählen.&lt;br /&gt;Vielleicht wäre es angebracht noch etwas zum gestrigen Artikel zu schreiben. Es hat zwar bis jetzt nur Andrea sich daran gestört, aber ich könnte mir vorstellen, dass dieser Artikel auch für andere geschätzte Leser nicht gerade das Highlight meines Schreibens war. &lt;br /&gt;Die Kritik von Andrea an meinem Degenrationsgestusse, kann ich nach einer erholsamen Nacht und einem Wandertag gut verstehen. Ich finde meine Gedanken zum Teil auch nicht gerade toll, aber was will man machen, wenn man Joel heisst:)&lt;br /&gt;Jedenfalls hat sie wahrscheinlich Recht damit, dass ich solche Gedanken besser in mein perönliches Tagebuch schreiben würde. Andererseits hat irgendjemand, irgendwann gefragt, wie es denn so mit meiner Selbsterleuchtung auf dieser Reise aussieht. Bisher habe ich dazu ja noch nichts geschrieben. Das hat einen einfachen Grund. Ich bin leider nicht erleuchtet worden. Auch die Weltformel wollte mir, obwohl ich wiederholt darüber nachgedacht habe, nicht in den Sinn kommen. Der Artikel von Gestern ist aber trotzdem ein Zeichen dafür, dass ich viel Zeit zum überlegen habe. Dazu kam an diesem Tag der grosse Frust, welcher bei mir generell zu negativen Gedanken führt. Aber so falsch finde ich meine Gedanken auch wieder nicht. Ausserdem sind sie nicht allgemeingültig, liebe Andrea, sondern wohl eher oberflächlich, plakativ. Was ich eigentlich mit solchen Beiträgen zu vermitteln versuche, ist, dass ich mir schon seit längerem überlege, was eigentlich so total falsch läuft in den westlichen Gesellschaften, dass wir trotz Überfluss an Waren einfach nicht zufrieden, geschweige denn glücklich sind. Dabei kommt mir am Ende immer das Lied von Mani Matter in den Sinn: "Dene wo´s guet geit, giengs besser, wenns dene besser gieng wo`s weniger guet geit, was aber nid geit, ohni dasses dene besser geit, wo`s weniger guet geit". Oder für meine neuen deutschen Bloggerfreunde, die mich netterweise als Teil der Bloggin`-Community sehen, übersetze ich das sinngemäss: "Den reichen ginge es besser, wenn es den armen Leuten besser ginge; das geht aber nur, wenn es den reichen Leuten weniger gut geht".&lt;br /&gt;Was ich damit sagen will? Ich weiss nicht, was man ändern müsste, aber ich weiss, dass etwas geändert werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, damit habe ich hoffentlich meinem gestrigen Artikel etwas den Ernst nehmen können. Löschen will ich ihn nicht, da solche Sachen eben auch dazu gehören. Es ist nicht immer alles Schoggi (Schokolade), was braun ist, oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115756146076090396?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115756146076090396/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115756146076090396&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115756146076090396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115756146076090396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/treuenbrietzen.html' title='Treuenbrietzen'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115748897443795850</id><published>2006-09-05T21:14:00.000+02:00</published><updated>2006-09-06T18:04:31.616+02:00</updated><title type='text'>Lutherstadt-Wittenberg 2</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hätte wohl besser erst nach der Besichtigung diser Stadt, einen Eintrag machen sollen. Die Lutherstadt ist nämlich aussergewöhlich schön. Die wunderschöne Alstadt mit den allesamt frisch renovierten, teilweise prunkvollen Häusern, wird von der grossen Kirche zu einem tollen Gesamtbild komplettiert. In der Mitte der Stadt findet sich eine grosse Piazza mit Strassencafés und Parkbänken. Unzählige Hotels, Pensionen und Restaurants zeugen davon, dass diese Stadt etwas Spezielles sein muss. Im Ristorante Toscana hörte ich nebst Deutsch auch Französisch und Englisch. Gut gekleidete Herren und Damen liessen sich dort Flaschenweine und grosse Platten servieren. Ich bewegte mich etwas bescheidener auf dem grossen Parkett und ass Saltimbocca alla Romana. Teuer war es auch hier nicht, gut allerdings schon. Das Internetcafé, in dem ich sitze, ist das bisher grösste, das ich auf meiner Reise angetroffen habe. Ca. zwanzig Pcs warten hier auf Onliner. Die Bedienung wird offenbar von der lokalen Biker-Hard-Rock-Fraktion gestellt. Man sagt sich Du und wird höflich bedient. &lt;br /&gt;Für alle, die einmal in Berlin sein werden, kann ich diese Stadt als Tagesausflug empfehlen. Es hat zwar weder einen See, noch einen Fluss, aber die Architektur ist auf jeden Fall einen Augenschein wert.&lt;br /&gt;Morgen werde ich aufgrund meiner momentanen Frustrationsintoleranz an der B2 entlang gehen. Von den schlecht signalisierten und Odyssee-artigen Radwegen habe ich nämlich seit heute genug. Das wird zwar wieder zur "Nur-ja-nicht-überfahren-werden-Tortur" aber dafür werde ich sicher sein, am Abend in einem Ort zu landen, indem es auch eine Übernachtungsmöglichkeit geben wird. Wenn man hier zu weit von der B2 entfernt ist, findet sich nämlich genau nichts. Das Nichts habe ich allerdings noch nicht entdeckt, obwohl es mich schon interessieren würde wie das aussieht. Stellt euch vor ich könnte der Welt das Nichts erklären; der Nobelpreis wäre mir sicher.&lt;br /&gt;Nicht nichts ist es, wenn man ohne vernünftige Karte in der ostdeutschen Einöde unterwegs ist, und die Leute nur neugierig hinter ihren Gartenzäunen hervolugen. Kein Wunder, dass hier alle jungen in andere Länder davonrennen. Jedes Jahr sind es 68´000 allein in Sachsen. Das bringt uns schon zum nächsten Frust: Es gibt einfach keine jungen Leute hier. Und wenn, dann sind es buchstäblich nur Zurückgebliebene und Bauern. Diese ganzen Erfahrungen hier lösen bei mir genau das aus, was es wohl auch bei den anderen Jungen hier auslöst. Flucht. Weg. Fort. Irgendwohin. Nur nicht hierbleiben. Ich glaube es ist nicht übertrieben wenn ich Ostdeutschland als das grösste Altersheim Westeuropas bezeichne. Nichts gegen die Alten, aber was zuviel ist, ist zuviel. Ich glaube auch die Alten werden es nicht auf Dauer aushalten, wenn nur noch Ihresgleichen hier im Elektromobil mit 25kmh rumkurvt.&lt;br /&gt;Ihr mögt meine Einschätzungen vielleicht als etwas krass empfinden, aber ich bin schon länger der Meinung, dass die Überalterung der Gesellschaft mehr Probleme als nur die sozioökonomischen Ungleichgewichte hervorrufen wird. Im Tram in Bern habe ich mir beispielsweise einmal überlegt, was wir tun werden, wenn es keine Jungen mehr haben wird, die den Alten grosszügig den Sitzplatz überlassen werden. Was passiert mit den heute Geborenen? Müssen die zukünftig akzeptieren, dass für die Partnerwahl nur noch zehn mögliche Personen infrage kommen? Das ist zwar etwas übertrieben, aber ich denke an solchen Gedankenspielen sollte man sich orientieren, wenn man abschätzen möchte, was der demografische Tropfen alles an persönlichen Problemen hervorrufen wird.&lt;br /&gt;An diesen Gedanken erkenne ich, dass es nicht sosehr die Landschaft oder der Wind oder die Irrungen und Verwirrungen auf meinen Tagesetappen sind, die mich runterziehen, sondern der allgegenwärtige Verfall hier. Einmal die leeren, sich langsam ins Nichts auflösenden Gebäude, dann all die Menschen, deren Tage mehr als nur gezählt sind und dann die grosse landschaftliche Leere, durch die ein kräftiger Wind bläst, wie um mir zu sagen, dass hier alles fortgeweht wird und ich nur ein kleiner lebendiger Zwischenfall in dieser Degeneration bin.&lt;br /&gt;Degeneration scheint mir ein gutes Stichwort zu sein. Heute kann man nicht mehr von der kommenden, der meinigen oder der älteren Generation sprechen, sondern nur noch von der allgemeinen Degeneration. Die Alten werden von der Zeit degeneriert, die Jungen von zahlreichen Zivilisationskrankheiten, wie Über- und Untergewicht, Psychosen, Unbildung, Zukunftslosigkeit usw. und die Kinder werden gar nicht erst gezeugt. Memento mori gilt schon längst nicht mehr und Carpe diem ist nur noch zynisch.&lt;br /&gt;Sich an den eigenen Tod zu erinnern muss man nicht mehr, es reicht einmal am Tag irgendein Nachrichtenmedium zu konsumieren. Den Tag zu pflücken kann man versuchen, ist allerdings zynisch, weil man einen Tag nur geniessen kann, wenn man überzeugt davon ist, eine Zukunft zu haben. Nicht, dass ich für mich, als hoffentlich bald einmal gebildeten Menschen, keine Zukunft sähe, aber für dieses ganze, kranke Gebilde namens Demokratie, freie Marktwirtschaft, Meinungsfreiheit, Selbstverwirklichung usw. sehe ich keine Zukunft mehr. Die Politiker, Wirtschaftsführer und die Künstler, angeblich die Elite unserer Gesellschaft, zeigen uns täglich mit ihren Skandalen, Massenentlassungen und Produktionen wie Paris Hilton, dass keine menschliche Qualität mehr vorhanden ist. Auch die Elite ist degeneriert. Günter Grass, der mit seinem SS-Skandälchen sein Buch verkauft, ist nur ein Beispiel. Es geht weiter mit dem Fleischskandal in Bayern, den unaufhaltsamen Flüchtlingsströmen in Südeuropa, welche die EU schon bald mit Waffengewalt wird niederschlagen müssen, wenn sie denn das Schloss Europa davor bewahren will.&lt;br /&gt;Gestern habe ich einen Artikel über eine Frau gelesen, die in einem Gefängnis täglich acht Stunden lang Kabel aufschneidet und die drei inneren Kabel schön nach Farbe auftrennt. Sie hatte der Reporterin gesagt, dass sie dieser Job glücklich mache. Allerdings hat der Gefängnisdirektor grösste Mühe noch Jobs für seine Insassen zu finden, da sein Gefängnis nicht mehr mit den Produktionskosten in Osteuropa und China mithalten kann. Dazu kann ich nur sagen. Lest doch bitte alle einmal das Buch "Brave New World" von Aldous Huxley aus dem Jahr 1932. Langsam aber sicher ist dies Realität, obwohl ich das noch vor ca. sechs Jahren nie für möglich gehalten habe. Oder anders gesagt. Fragt euch worüber ihr wirklich trauert, wenn ihr in sechs Tagen aufsteht. Ist es wirklich das Ereignis von vor fünf Jahren, oder sind es dessen Folgen?&lt;br /&gt;Für mich ist es klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, damit habe ich hoffentlich meine abrundtiefe Seele etwas ausschütten können und werde morgen wieder glücklich und zufrieden aufwachen. Oder um es mit einem Satz zu sagen, den ich als Zitat eines Schriftstellers vor kurzem gelesen habe:&lt;br /&gt;"Die menschliche Seele ist ein Abgrund, es schaudert einen, wenn man hinuntersieht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles wird gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115748897443795850?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115748897443795850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115748897443795850&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115748897443795850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115748897443795850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/lutherstadt-wittenberg-2.html' title='Lutherstadt-Wittenberg 2'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115747361337038070</id><published>2006-09-05T17:48:00.000+02:00</published><updated>2006-09-05T18:26:57.580+02:00</updated><title type='text'>Lutherstadt-Wittenberg</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gestern ging ich via Radweg von Leipzig bis nach Bad Düben. Darüber gibts eigentlich gar nichts zu erzählen, da das Land hier so flach wie in Holland ist und etwa so stark besiedelt wie Sibirien. In dem flachen Land kam ich an fünf Quadratkilometer grossen Feldern vorbei, auf denen die Bauern am ackern waren. Während des gesamten Tages hat mich ein böiger Süd-Ost Wind fast umgeweht und ich hatte wieder einmal so richtig die Schnauze voll vom gehen.&lt;br /&gt;In Bad Düben wurde ich dafür mit einem günstigen Zimmer in einer Privatpension und einem Lammrückenfilet im Restaurant National belohnt. So ein zartes Stück Fleisch habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen.&lt;br /&gt;Das billige Zimmer in Bad Düben hatte auch ein paar Nachteile: erstens ein altes Ehepaar, das mich nach der Präsentation des Zimmers kaum mehr verlassen wollte; zweitens ein Bad das nichts für Hygiene Fans wäre und drittens nur alte Leute in der Kurstadt. Froh am andern Tag aufgewacht zu sein, wollte ich heute eine etwas grössere Etappe von Bad Düben bis nach Wittenberg machen.&lt;br /&gt;Dazu folgte ich dem Radweg Leipzig-Berlin, der mich gesern so toll nach Bad Düben gebracht hatte. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass dieser Radweg für richtige Touristen und nicht für Power-Wanderer gemacht wurde. Nach ca. zehn Kilometern nahm ich die erste Abkürzung, was auch ganz gut funktionierte. Danach führte mich der Radweg aber erneut ins Kraut und ich beschloss gleich in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Diese tolle Entscheidung hatte weitreichende Konsequenzen. Ich führte mich ins Niemandsland. Nach ca. zweieinhalb Stunden weiterwandern, es war inzwischen fünf Uhr geworden, konnte ich herausfinden, wo ich mich befand und wie ich nach Wittenberg kommen könnte. Leider wäre dazu ein ca. dreistündiger Marsch vonnöten gewesen, was mich nicht erfreute. Glücklicherweise fand ich eine nette Mitfahrgelegenheit, die mich hierher brachte. Darüber bin ich wirklich froh.&lt;br /&gt;Über die Landschaft zwischen Bad Düben und Wittenberg gibt es auch nicht viel zu erzählen. Flach, bewaldet, Windkraftwerke und eine dünne Besiedelung prägen dieses Land. Ich frage mich wieder einmal, warum ich auf die Idee kam von Bern bis nach Berlin zu wandern. Bei diesem Wind und dieser Landschaft macht es nämlich wenig Spass zu wandern.&lt;br /&gt;Das Gute im Moment ist allerdings, dass ich nicht mehr weit von Berlin entfernt bin und ich mich damit trösten kann, dass ich in wenigen Tagen dort sein werde. Langsam merke ich, dass ich generell genug habe von dieser Reise. Ich möchte wieder mobil sein, öV benutzen und solche Dinge. Dass ich so kurz vor dem Ziel am meisten Motivationsprobleme habe, hätte ich zu Beginn der Reise wirklich nicht gedacht. Wahrscheinlich ist die kurze Distanz (ca. 100km) genau der Grund, weshalb ich nicht mehr viel Lust zum Wandern habe. Man könnte ja einfach trampen, den Zug nehmen oder in einem Tag mit dem Rad dorthin fahren. Aber nein ich muss gehen. Hoffentlich ist das Glücksgefühl in Berlin dann umso grösser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss aus der Lutherstadt Wittenberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.s.: Ich erwarte von euch, dass ihr kein Mitleid zeigt. Ich bin ja so was von selber Schuld:)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115747361337038070?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115747361337038070/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115747361337038070&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115747361337038070'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115747361337038070'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/lutherstadt-wittenberg.html' title='Lutherstadt-Wittenberg'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115731039130436295</id><published>2006-09-03T20:40:00.000+02:00</published><updated>2006-09-03T21:06:31.316+02:00</updated><title type='text'>Leipzig 2</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich versuche hier an den ersten Leipzig Artikel anzuknüpfen.&lt;br /&gt;Von Zeitz aus ging ich dann also weiter nach Leipzig. Dies wären ungefähr 45km gewesen, aber wie bereits gesagt, habe ich in den Suburbs von Leipzig die Strassenbahn genommen, so dass ich meine Füsse am Ende des Tages noch etwas schonen konnte.&lt;br /&gt;In Leipzig bietet sich das gleiche Ossi-Bild wie überall: Leerstehende Gebäude, zerfallende Industriebrachen und im Zentrum lauter Neubauten. Auch hier ist die Abwanderung wegen der fehlenden Arbeit gross. Im Central-Globetrotter habe ich zum Beispiel drei Deutsche aus dem Erzgebirge getroffen, welche auf dem Weg ins Wallis waren. Dort werden sie die nächsten zwei Monate als Erntehelfer arbeiten. Sie erzählten mir, dass sie in ihrem Heimatort keinen Job finden würden, und deshalb oft in die Schweiz gehen um wenigstens etwas Geld zu verdienen. An den letzten Aufenthalt in der Schweiz hatten sie allerdings keine tollen Erinnerungen. Sie haben achtzehn Tonnen Erdbeeren geerntet. Schon beim Gedanken an diese Arbeit kriege ich Rückenweh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war ich in einer Anatomie-Austellung. Es war faszinierend, plastinierte Körper zu bewundern. Man sah jeden Knochen, jede Sehne, jeden Muskel einzeln. Es hatte auch eine vollständige Körperhaut eines Menschen und innere Organe, die ausgestellt waren. Das witzigste an der Austellung war aber die aufblasbare Schweinelunge. Der Besucher konnte auf einen Blasebalg drücken und die Lunge füllte sich.&lt;br /&gt;Den ganzen Nachmittag und Abend habe ich dann mit einem Leipziger verbracht, den ich im Café kennengelernt hatte. Er hat mir vieles von sich erzählt, das ich hier nicht mehr alles wiedergeben kann und auch gar nicht will. Jedenfalls hatte er bisher ein ziemlich aufregendes Leben und hat noch viele Träume, die er verwirklichen möchte. Sein jüngstes Projekt: Er will in Amsterdam ein Schiff bauen und mit diesem in Panama einen versunkenen Schatz suchen.&lt;br /&gt;Ich merke gerade, dass ich nicht wirklich in Schreiblaune bin und nur unzusammenhängende Erlebnisfetzen von mir gebe.&lt;br /&gt;Ich meld mich wieder, wenn ich in Schreiblaune sein werde und mich nicht der Typ aus dem Internet Café dabei unterbricht.&lt;br /&gt;Danke für die vielen Comments und Link-Posts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115731039130436295?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115731039130436295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115731039130436295&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115731039130436295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115731039130436295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/leipzig-2.html' title='Leipzig 2'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115723027555838461</id><published>2006-09-02T22:22:00.000+02:00</published><updated>2006-09-03T00:06:39.243+02:00</updated><title type='text'>Leipzig</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin heute von Zeitz bis in die Vororte von Leipzig gewandert. Dort hatte ich das Vergnügen ein Tram zu finden, das mich bis ins Zentrum trug. Glücklicherweise hatte die Tourist-Info schon geschlossen, so dass ich mich auf Wanderschaft in die Stadt begeben musste. Dort sah ich zufälligerweise einen Wegweise zu einer Pension. Bei der Klingel standen schon zwei Touristen, welche ein Absteigebuch von Leipzig bei sich trugen (sehr kostbar). Darin fand ich das Central Globetrotter. Das ist ein Youth Hostel, welches sowohl Mehrbett-, wie auch Einzelzimmer bietet. Dort angekommen liess ich mich mit warmen Wasser berieseln und trank anschliessen ein schwarzes Köstritzer. Das ist natürlich ein Bier. Vorgestern kam ich an dieser Brauerei vorbei; da habe ich mir geschworen einmal ein solches Bier zu trinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg von Gera bis nach Zeitz, war nicht sonderlich spektakulär, aber auch nicht langweilig. An der Weißen Elster entlang, gings vorbei an grossen Hopfen-, Weizen und Maisfeldern. Auch auf dieser Strecke fielen mir die vielen verlassenen Gebäude auf. Es gab teilweise Häuser, welche schon wieder von der Natur vereinnahmt worden sind. Bäume im Wohnzimmer und so. Andererseits wird auch fleissig in die Infrastruktur investiert; teils mit Fördermitteln der EU.&lt;br /&gt;Zeitz war schon etwas interessanter. Schnell fand ich eine Pension, die sich "zur Vierzehn" nennt. Leider hatten sie kein Zimmer mehr frei. Dafür waren die betrunkenen Stammgäste toll. Sie spendierten mir prompt einige Biere und wir kamen ins Gespräch. Natürlich sprachen wir auch über die DDR. Danach gefragt, was sie an der DDR vermissen würden, antwortete der eine: Die soziale Sicherheit. In der DDR habe man sich keine Sorgen machen müssen, wenn man ein Kind kriegte oder pensioniert wurde. Für jeden sei immer gut gesorgt gewesen. Heute sei nicht einmal mehr die Rente sicher. Natürlich vermissten sie auch sonst die guten alten Zeiten, als jeder Arbeit hatte und Zeitz noch 50`000 Einwohner zählte. Heute sind es nur noch 28`000. Das erklärt auch die vielen leer stehenden Gebäude. Obwohl viel gebaut und abgerissen wird bzw. wurde, sieht man den Städten in Ostdeutschland den Verfall und die Abwanderung richtiggehend an.&lt;br /&gt;In Gera übernachtete ich beispielsweise mitten in der Stadt am Marktplatz. Trotzdem stand gegenüber des Hotels Burgkeller ein Gebäude kommplett leer. Drei Seiten des Marktplatzes waren renoviert, die vierte Seite mit besagtem Gebäude sah aus wie ein Stück Geisterstadt. Es ist mir gerade in den Sinn gekommen, dass ich über Gera noch nicht berichtet habe, da mir ja der IE einen Streich gespielt hatte.&lt;br /&gt;Gera ist eine mittelgrosse Stadt, die voller heruntergekommener Industrie- und Wohnquartiere ist. Es kann aber schon vorkommen, dass ein Gebäude zur Hälfte sehr schon renoviert ist und die andere Hälfte kurz vor dem Zusammenbruch steht. Generell habe ich in Gera, Zeitz und Leipzig Häuser gesehen, welche eingerüstet waren, nur damit die herunterfallenden Gebäudeteile keine Passanten treffen.&lt;br /&gt;In Zeitz habe ich in einer ganz speziellen Herberge übernachtet. Der Besitzer und seine Frau, wurden kurz nach der Wende arbeitslos. Auf einen Artikel in der Lokalzeitung hin, haben sie begonnen ein Zimmer in ihrem Haus zu vermieten. Nach und nach haben sie das ganze Haus mit Zimmern ausgebaut. Später kam die Spezialität des Hauses hinzu. Der Mann hat seiner Frau eine Rosenplastik geschenkt. Diese befindet sich heute im Raucherraum und hat einen Durchmesser von ca. 50cm. Sie ist ausserdem an die Wand gebaut. Nach und nach hat der Besitzer das ganze Haus mit Gipsrosen verziert. Jedes Zimmer hat seine spezielle Ausstattung und eine jeweils einzigartige Rosenstuckatur. Keine Frage, dass auch die Lampenschirme Rosenmuster tragen. Natürliche Rosen gibt es allerdings in dem Haus keine. Dafür hat es nicht genug Licht. Künstliche Rosensträucher mussten deshalb als weitere Dekoration her.&lt;br /&gt;Leider schmeisst mich der Besitzer des Internetcafés gerade raus. Er hat mich nach der eigentlichen Schliessungszeit noch hier reingelassen, ohne etwas zu sagen. Tja Idioten gibts eben überall.&lt;br /&gt;Ich werde schon bald einen zweiten Artikel in Leipzig schreiben und euch auf dem laufenden halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.s. (11:59 pm): Ich habe in Gera zwei Posts geschrieben und in diesem schreibe ich, dass ich noch nichts über Gera geschrieben habe...*kopfschüttel* :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115723027555838461?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115723027555838461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115723027555838461&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115723027555838461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115723027555838461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/leipzig.html' title='Leipzig'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115713989875980018</id><published>2006-09-01T21:42:00.000+02:00</published><updated>2006-09-01T21:44:58.766+02:00</updated><title type='text'>Zeitz</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin heute von Gera nach Zeitz gewandert. Ich hatte gerade einen langen  Post geschrieben, der allerdings im Internet Explorer stecken geblieben ist. Kotz so an, dass ich nichts weiter schreiben werde heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Nacht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115713989875980018?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115713989875980018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115713989875980018&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115713989875980018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115713989875980018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/09/zeitz.html' title='Zeitz'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115705391198558151</id><published>2006-08-31T21:08:00.000+02:00</published><updated>2006-08-31T21:51:52.060+02:00</updated><title type='text'>Gera 2</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie ich merke, sind einige Leser besonders schnell im aufspüren neuer Einträge von mir. Es freut mich, dass immer noch ein Interesse da ist, meine Posts zu lesen. Allerdings merke ich, dass dieser Blog auch für mich sehr viel zu bieten hat. Ich bin schon fast fünf Wochen unterwegs und kann mich dank des Blogs viel einfacher in frühere Zeiten meiner Reise hineinversetzen. Das ist umso nötiger seit die Blasen an meinen Füssen langsam aber sicher vollständig geheilt sind. Da erinnere ich mich doch gerne an Wutöschingen, wo ich eine Blase am kleinen Zeh bis auf das Fleisch hinunter hatte.&lt;br /&gt;Ich habe euch mehr zu Gera versprochen, kann aber nicht allzuviel darüber berichten, weil ich nach dem schreiben des ersten Eintrages zuerst einmal ein Zimmer habe finden müssen. Die Touristinformationsfrau konnte mir ein tolles Zimmer mitten in Gera vermitteln. Ich wohne im Burgkeller; dieses Gasthaus ist ganz speziell, wie ich herausgefunden habe. Das ganze Interieur ist auf Mittelalter gestylt, die Bedienung ist super freundlich und das Essen sensationell. Mittlerweile habe ich ein mit Frischkäse gefülltes Schweinefilet, einen Salat "damit das Korsett auch morgen noch passt" und eine grosse Kartoffel mit Streichkäse in meinem Bauch. Netterweise konnte ich auch meine Wäsche dort waschen, was ich eigentlich schon gestern tun wollte, aber die Landlady war nicht so aufgeschlossen wie meine bisherigen und heutigen Gastgeber.&lt;br /&gt;Zum Standort des Burgkellers. Er liegt gleich am Marktplatz, an dem sich eine frisch restaurierte Kirche, das Standesamt und weitere Verwaltungsgebäude befinden. Drei Seiten des Platzes sind mit renovierten Gebäuden bestückt. Auf der vierten Seite steht aber ein Haus, das leer ist, eine bröckelnde Fassade und teilweise kaputte Fenster hat. Das meinte ich damit, dass sich hier alt und neu in Form von Gebäuden trifft. Witzig fand ich auch, dass ich vorhin ein Tram sah, das einen Mittelwagen mit Niederflureinstieg hat. Es war gross angeschrieben, dass dies das erste Tram mit dieser Technologie in Gera sei. Soviel zum modernen Rollmaterial.&lt;br /&gt;Die Einkaufsmeile d.h. die Friederichsstrasse steht an solchen im Westen in nichts nach. C&amp;A, BurgerKing, Subways usw. teilen sich die heissbegehrte Fläche im Geraer Zentrum.&lt;br /&gt;Auf der Wanderung hierher habe ich auch einige Zeichen der Kommunistenzeit erkannt. So kam ich an einer Karl-Marx-Strasse, einer Friedrich-Engels-Strasse und einer vermutlich zurückgebauten, also nicht mehr vorhandenen, Statue vorbei. Ich vermutete, dass auf dem Sockel, der noch vorhanden war, einmal Lenin oder Stalin gestanden haben muss.&lt;br /&gt;Dieses unfertige Element, das man hier an allen Ecken und Enden findet, wirkt auf mich irgendwie befreiend. Man hat das Gefühl, dass alles möglich sei. Überall möchte man etwas niederreissen, renovieren, verbessern oder die Geschichte dahinter kennenlernen. Nichts macht den Eindruck, als würde es schon ewig hier stehen und schon gar nicht, dass es irgendeinen Grund gäbe etwas so zu belassen, wie es im Moment ist. Die Menschen hier haben auch noch Träume. Keiner spricht davon, dass früher alles besser war. Alle sprechen davon, was sie in Zukunft noch machen, was ändern und welche Ideen sie noch verwirklichen möchten. Das tönt jetzt etwas euphorischer als es in Wahrheit wahrscheinlich ist, aber als mittlerweile Stadtberner wirkt diese Stadt schon sehr lebendig gegenüber Bern. Hier scheint der grosse Wurf noch möglich, hier ist Platz für Ideen und Visionen. Engstirnige Bewahrer und Denkmalschützer wären hier fehl am Platz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in Gera zwanzig Jahre darüber streiten würde, wie man den Bahnhofsplatz neu gestalten möchte. Ausserdem würde schon gar nicht einer daherkommen und per Verwaltungsentscheid einen Volksentscheid in Frage stellen.&lt;br /&gt;Es ist schön zu merken, dass eine Reise auch immer wieder Horizonte eröffnet, von denen man vorher noch gar nichts gewusst hat. Was früher Gottgegeben schien, erkennt man plötzlich als Engstirnigkeit. Ich freue mich schon jetzt darauf noch weiter in der ehemaligen DDR spazieren zu gehen. Ich denke bzw. hoffe, dass ich noch mehr solcher Erlebnisse haben werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss aus dem lebendigen Gera.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115705391198558151?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115705391198558151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115705391198558151&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115705391198558151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115705391198558151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/gera-2.html' title='Gera 2'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115703811289546545</id><published>2006-08-31T16:45:00.000+02:00</published><updated>2006-08-31T17:28:37.340+02:00</updated><title type='text'>Gera</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin gerade in Gera im Zentrum angekommen. Heute ging ich von Hohenleuben bis hierher. Gestern wanderte ich von Schleiz bis ebendort. Landschaftlich komme ich wieder in eine etwas angenehmere Zone, das Wetter wird besser und meine Motivationskurve wurde von einem unabhängigen Finanzinstitut zum Kauf empfohlen. Gestern musste ich einen ziemlich kühlen Südwestwind aushalten. Damit mein Nacken nicht gefror, wanderte ich mit Kapuze. Wird langsam Zeit die Wintersachen rauszuholen. Die Gegend zwischen Hof und Gera ist doch hübscher als ich zunächst mit meinen demotivierten Sinnen empfunden habe. Man geht meistens auf Hochebenen. Zwischendurch ins Tal runter, auf der anderen Seite wieder hoch. Auf den Ebenen hat es riesige Felder. Der Weizen wurde mittlerweile überall geschnitten, das Stroh leider teilweise verregnet.&lt;br /&gt;Ich konnte Gestern auf der B94 mutterseelenallein wandern, da diese Strasse alle 5km eine Baustelle vorzuweisen hat. Der grosse Verkehr wurde also umgeleitet, und ich hatte teilweise drei Spuren zum Wandern zur Verfügung.&lt;br /&gt;In Hohenleuben angekommen, durfte ich zunächst ein paar heruntergekommene ehemalige Industriegebäude bewundern, dann kam ich in den Genuss einer alten Kirche, die sich die Gunst des Betrachters mit dem Knast im Hintergrund teilen musste. Nachdem im Freistaat Thüringen vor ca. drei Tagen, zwei Schwerverbrecher ausgebrochen waren, war es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass die Leute in so einem Ort nicht gerade leutselig auf mich zu kamen. Trotzdem waren die Leute so nett, mir die einzige Pension im Dorf zu zeigen, wo ich ein Doppelzimmer mit Frühstück für zwanzig Euro bekam (Preis/Leistungsrekord). Die Landlady war so freundlich für mich im einzigen Restaurant anzurufen, ob ich trotz Ruhetag vielleicht etwas zu essen bekäme. Glücklicherweise fand dort gerade ein Kindergeburtstag statt, so dass die Besitzerfamilie mir ein nettes Steak mit Kartoffeln zubereitete. Offenbar froh um die kleine Abwechslung unterhielten sich die Leute mit mir. Vor allem mit dem Wirt habe ich etwas länger gesprochen und damit auch etwas tiefer ins Glas geschaut, als vorgesehen. Er war zur Zeit der Wende 22 Jahre alt. Erstaunlicherweise kam er nicht auf die Idee auch nur ein Wort der Klage über die Probleme Deutschlands loszuwerden. Von klagen oder jammern keine Spur. Auch die anderen Menschen erzählten mir viel lieber, wie sie letztes Jahr im August knapp dem Hochwasser in Luzern entkommen waren. Auf den Unterschied zwischen DDR und dem vereinigten Deutschland angesprochen, meinte der Wirt lapidar: Auch wenn wir nun könnten, es fährt trotzdem niemand auf die Malediven. Er sah die DDR auch nicht so eng, wie man das bei uns im Geschichtsunterricht zu hören kriegt. Er fand, dass man damals immer genug zu essen hatte, was heute nicht anders sei. Ausserdem habe man damals beim Einkaufen noch ein Erfolgserlebnis haben können. Zum Beispiel wenn man wusste wann und wo die nächste Jeanslieferung hinkam, und man einer der glücklichen war, die eine Hose ergattern konnten, bevor die Lieferung ausverkauft war. Heute gehe man nur noch in den Supermarkt und nehme einfach. Auf den Charakter der Leute in Thüringen angesprochen meinte er: Schwierig. Er komme aus Sachsen und zu Beginn sei es in Thüringen schwierig mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, wenn man sie allerdings mal kenne, könne man es sehr gut mit ihnen haben. Das wäre die zweite Erklärungsvariable dafür, dass mich hier die Wanderer und Radfahrer nicht so freundlich grüssen wie noch in Bayern oder Baden-Württhemberg.&lt;br /&gt;Heute ging ich also weiter bis nach Gera. Ein schönes Stück von diesem Weg konnte ich an der Weißen Elster zurücklegen. Es gibt an diesem Fluss entlang einen Radweg, den ich auch morgen wieder nehmen werde, da man daran bis Leipzig weitergehen kann. Die Weiße Elster ist zwar komplett naturbelassen, dies hat aber auch Nachteile. Beispielsweise in Form von fehlenden Kläranlagen bzw. in Form von Abwässer, die ungefiltert in den Fluss gelassen werden. Ein olfaktorischer Leckerbissen wie ich meine. Architektonische Leckerbissen durfte ich dann in den Suburbs von Gera erleben. Brachliegende Industriequartiere so weit das Auge reicht. Irgendwelche Rohre, die 50cm und mehr im Durchmesser messen, und entlang des Flusses führen. Verbotsschilder weisen daraufhin, dass es sich um die Energieversorgung von Gera handeln könnte. Aber auch diese Rohre sind wohl ein Relikt aus dem Kalten Krieg, weil sie nämlich plötzlich unterbrochen waren. An wirklich heruntergekommenen Industriebrachen hängen Plakate, die einen einladen Büro und Lagerräume zu mieten. Als Highlight bieten sich die Plattenbauten an, welche etwas erhöht liegen und zu Spitzenzeiten wohl einige tausend Leute beherbergen konnten. Kaninchenkäfigstapeln als vermuteter Architektensport zu DDR Zeiten bietet sich an. Renoviert wird aber auch ganz fleissig. So kann es durchaus sein, dass ein von Autoabgasen ganz schwarz gewordenes Gebäude ohne Unterbruch an eine Wohnsiedlung anschliesst, die mit neuen Balkonen, Fenstern und Fassaden genausogut im Trendy-Zürich liegen könnte. Es ist ein ständiges Wechselspiel von alt und neu. Im Zentrum ist allerdings praktisch alles neu. Nur die Trams erinnern irgendwie an Prag bzw. an die vorletzte Tramgeneration in Bern. Der Vergleich mit Prag ist gar nicht so dumm. Wahrscheinlich haben Prag und Gera mehr gemein als Gera und Hamburg.&lt;br /&gt;So, damit habe ich wieder einmal viel erzählen können und ich hoffe, dass ich morgen oder heute Abend noch einmal ein paar Geraer Highlights zum Besten werde geben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss aus Gera&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115703811289546545?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115703811289546545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115703811289546545&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115703811289546545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115703811289546545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/gera.html' title='Gera'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115692515525862479</id><published>2006-08-30T09:49:00.000+02:00</published><updated>2006-08-30T10:05:55.266+02:00</updated><title type='text'>Schleiz</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bin immer noch in Schleiz und werde bald weitergehen. Die Pause hat sich insofern gelohnt, als dass ich mir Karten bis nach Berlin kaufen konnte. So werde ich in der Lage sein, auf Nebenstrassen zu gehen und nicht mehr auf der B2. Gestern habe ich wie geschrieben, die Grenze zur ehemaligen DDR überschritten. Offenbar gab es zwischen Hof und Schleiz einen Sicherheitsgürtel, den nur Menschen mit einem entsprechenden Passierschein betreten durften, auch wenn dieses Gebiet zur DDR gehörte. Vorgestern habe ich übrigens zum ersten Mal in meinem Leben einen fahrenden Trabbi gesehen. Da wusste ich schon, dass ich mich langsam der ehem. DDR nähere. Heute werde ich Richtung Gera weitergehen. Bis Gera werde ich allerdings kaum kommen, da die Stadt über vierzig Kilometer entfernt liegt.&lt;br /&gt;Mehr zu dieser Gegend und zu den Leuten hier, werde ich hoffentlich in Gera berichten können. Bisher bin ich mit den Leuten hier noch nicht so ins Gespräch gekommen. Es wäre wohl am besten in einem Dorf Halt zu machen, da dort die Leute meistens neugieriger sind als in der Stadt. Allerdings muss man auch sagen, dass gestern Dienstag war und die Leute wahrscheinlich nicht viel Zeit hatten um am abend noch auszugehen. Kommt dazu, dass ich im Moment auch nicht so stark auf Menschen zu gehe.&lt;br /&gt;Was man trotz weniger Kontakte herausspürt ist, dass hier ein anderer Groove herrscht als in der ehemaligen BRD. Was diesen Groove genau ausmacht, werde ich in den nächsten zwei Wochen herauszufinden versuchen. Ich denke, dass die wirtschaftliche Situation und die Geschichte die Menschen hier anders macht. Vielleicht ist es aber nur der Unterschied Norden-Süden, den ich spüre. Die Menschen hier sprechen ein viel deutlicheres Deutsch als noch die Menschen in Bayern oder Schwaben gesprochen haben. Ich hoffe aber, dass ich auch vom hiesigen Dialekt einige Highlight mitbekommen werde.&lt;br /&gt;So, damit verabschiede ich mich auf die Fortsetzung meiner Tour. In der letzten Zeit, bin ich nicht gerade weit gekommen. Das möchte ich ändern und das Tempo wieder etwas forcieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115692515525862479?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115692515525862479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115692515525862479&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115692515525862479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115692515525862479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/schleiz_30.html' title='Schleiz'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115683968529856938</id><published>2006-08-29T09:49:00.000+02:00</published><updated>2006-08-29T10:25:26.923+02:00</updated><title type='text'>Schleiz</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gestern kam ich nur ungefähr 15km weit. Danach wollte ich mir ein Gasthaus suchen, weil ich die Schnauze voll hatte von Dauerregen und dem gefährlichen Gang auf der B2. In einem Restaurant traf ich einen Mann, der mich freundlicherweise mit seinem Auto ins nächste Gasthaus fuhr. Dort habe ich gut gegessen und geschlafen. Das Gasthaus liegt auf einer Anhöhe, wo die Windkrafträder auch heute sehr schön drehten. Am morgen hatte es fast geschneit, was mir auch heute die Lust nahm irgendwohin zu gehen. Da ich mitten im Nirgendwo war, beschloss ich den Bus bis nach Schleiz zu nehmen, mir dort Karten zu besorgen und einen Tag zu warten. Vielleicht wird das Wetter ja wieder besser, wer weiss. Ihr merkt im Moment habe ich wirklich den Megakoller. Der Tag hier könnte allerdings für mein Weiterkommen gut sein, da ich bereits eine Karte kaufen konnte und mir die Verkäuferin der Buchhandlung weitere Karten bestellte, die ich morgen werde abholen können. So werde ich in der Lage sein, wenigstens nicht mehr auf der Hauptstrasse gehen zu müssen, was schon sehr viel Wert ist.&lt;br /&gt;Mittlerweile befinde ich mich in Thüringen. Hier war früher Grenzgebiet zwischen DDR und BRD, weshalb diese Umgebung nicht sehr dicht besiedelt ist. Man merkt schon hier, dass es einen Unterschied zu Westdeutschland gibt. Neue Einfamilienhäuser sucht man hier genauso vergebens, wie neue Strassen und teure Autos. Der tiefere Lebensstandard ist an allen Ecken und Kanten ersichtlich. Auch wenn man die Zeitung aufschlägt, macht sich die DDR bemerkbar. Beispielsweise las ich gestern einen Artikel über die Kinderbetreuungsstätten in den neuen Bundesländern. Offenbar gibt es hier viel mehr als in Westdeutschland. Ostdeutsche Politiker möchten dieses Angebot kürzen, was bei der Bevölkerung nicht auf Gegenliebe stösst, da dies eines der wenigen Gebiete ist, in denen man den Westdeutschen überlegen ist. Während man in Westdeutschland zwei Jahre auf einen Kinderplatz warten muss, gibt es hier keine Wartefristen. Für unter dreijähige gibt es eine Abdeckung mit Tagesplätzen von 30 Prozent, während es die westdeutschen nicht einmal auf fünf Prozent schaffen. Diese ständige Differenzierung von West- und Ostdeutschland ist mir übrigens schon früher aufgefallen. In ganz Deutschland wurde vor kurzem beschlossen einen Mindestlohn für das Putzpersonal festzulegen. Der Mindestlohn wurde für Westdeutschland um über einen Euro pro Stunde höher angesetzt als in Ostdeutschland. In der Zeitung gestern stand auch, dass über vierzig Prozent der Bürger in Ostdeutschland laut einer Umfrage jemanden aus dem näheren Umfeld kennen, der in Westdeutschland arbeitet. Solche Beispiele zeigen, dass es auch nach fünfzehn Jahren Wiedervereinigung noch sehr viele Baustellen und Gräben zwischen West- und Ostdeutschland gibt. Ich habe auch schon Sprüche von Westdeutschen gehört wie "baut die Mauer wieder auf" und ähnliches. Wie die Ostdeutschen über die Wiedervereinigung, den Kapitalismus, Demokratie usw. denken, weiss ich noch nicht, aber ich werde dazu sicher noch etwas in Erfahrung bringen können.&lt;br /&gt;Noch etwas zur Natur hier. Die Landschaft hier ist geprägt von Hochebenen, auf denen sich grosse Landwirtschaftsflächen und Wälder befinden. Ausserdem ist hier in der Nähe der grösste Stausee Europas. Offenbar gibt es hier viel Wind, weil man überall auf den Hügeln Windkraftanlagen sieht. So nachdem ich es geschafft habe in vier Sätzen viermal das Wort hier zu benutzen, werde ich versuchen dies nun sein zu lassen. Wie sagt man doch gleich? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen; auch hier nicht:).&lt;br /&gt;Ich möchte mir aber trotzdem einen Orden verleihen. Und zwar für meine grosszügige Art das Wetter nicht Scheisse zu nennen. Im Moment macht es wirklich keinen Spass zu wandern. Ich weiss noch nicht wie ich das wieder hinkriege, aber ich denke, dass ich morgen dank dem neuen Kartenmaterial, wieder etwas motivierter an mein Tagewerk werde gehen können. Auch wenn es wieder regnen wird, werde ich wenigstens nicht mehr auf der Hauptstrasse gehen müssen. Die Buchhändlerin zeigte mir auf der Karte einen Weg, den ich benutzen kann, der auch sehr schön sei. Wenn es morgen nicht dauerregnen wird, so werde ich wohl auch schon viel mehr Freude haben, wieder rauszugehen und mich mit dem Wetter zu arrangieren. Am Wochenende solls ja wieder besser werden.&lt;br /&gt;Noch etwas. Ich hätte gerne, wenn ihr in euren Kommentaren eine kleine Kritik zu meiner Art zu schreiben abgeben würdet. Es wundert mich nämlich schon, wie sich meine Beiträge lesen, wenn man nicht meine Erlebnisse im Kopf hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115683968529856938?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115683968529856938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115683968529856938&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115683968529856938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115683968529856938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/schleiz.html' title='Schleiz'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115675880205974137</id><published>2006-08-28T11:26:00.000+02:00</published><updated>2006-08-28T11:53:22.126+02:00</updated><title type='text'>Hof</title><content type='html'>Hallo Leuts,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin hier immer noch in Hof, draussen regnet es und ich hätte nicht übel Lust einfach hier sitzen zu bleiben, zumal ich heute realtiv spät aufgestanden bin und es schon fast Mittag ist. Zu dieser Uhrzeit mache ich sonst jeweils meine erste Pause nach ca. 10km Marsch. Heute werde ich aber trotzdem noch weitergehen, aber wahrscheinlich nur so 20km.&lt;br /&gt;Zu Hof kann ich leider noch immer nicht sehr viel sagen. Bemerkenswert ist sicher die grosse Kirche, die mitten in der Altstadt steht. Die Stadt hat ca. 60000 Einwohner und liegt etwas verstreut an Hügeln, so dass ich Gestern wirklich Mühe hatte, in die Stadt zu finden. Wenn ihr zufällig einmal hier vorbeikommen solltet, so kann ich aber einen Zwischenhalt durchaus empfehlen. Die Altstadt ist im Verhältnis zur Gesamtstadt sehr gross und hat eine schöne Fussgängerzone. Schade fand ich nur, dass es in der Altstadt nur Geschäfter und keine Restaurants gibt. Ich wollte gestern in der Altstadt essen gehen, und habe mich fast zu Tode gehungert auf der Suche nach einem Restaurant. Schliesslich landete ich in einem Bistro, wo ich Penne und Salat essen konnte. Beides wurde wohl aus dem Plastikbeutel serviert. Naja. Ich hatte schon bessere kulinarische Erlebnisse in Deutschland, aber der Magen wurde auch Gestern gefüllt.&lt;br /&gt;Um auf Alberts Kommentar zu Antworten betreffend Leute, die ich getroffen bzw. eben nicht getroffen habe. Da ich in den letzten beiden Tagen nur auf der Hauptstrasse unterwegs, das Wetter mies, und die Städte hässlich waren, habe ich auch nicht soviele Menschen getroffen. Ausserdem merke ich in der letzten Zeit, dass ich auch weniger Lust habe auf Menschen zuzugehen. Nach vier Wochen Hartz4, MwSt. Erhöhung und sonstigen deutschen Leidensgeschichtengejammere habe ich etwas Mühe mir das Immergleiche wieder anzuhören. Tönt etwas hart, aber die Deutschen jammern genauso wie die Schweizer auf hohem Niveau. Keiner ist zufrieden damit, dass er genug zu essen, fliessend Wasser, ein Auto, ein Job und eine anständige Bleibe hat. Alle sehen nur noch den Niedergang, den Blutsauger Staat und sonstige negative Dinge.&lt;br /&gt;Gestern habe ich auf der ARD eine Sendung zum Thema "Mit fünzig Jahren ausrangiert" gesehen, wo sechs Leute über das Wirtschaftspolitische System diskutierten. Interessant war dabei, dass eine ehemalige SPD Bundestagsabgeordnete nach ihrer Abwahl ein Jahr arbeitslos gewesen war, bis sie sich selbständig gemacht hat. Sie hatte selbst die damaligen Reformen mitgetragen, die sie nachher so ungünstig trafen. Ich kann hier nicht die ganze Diskussion schildern, klar wurde dabei aber, dass nichts klar ist. Alle sahen nur Probleme, aber keiner machte Vorschläge wie man es besser machen könnte. Ich glaube die Leute haben einfach Angst ihren hohen Lebensstandard zu verlieren. Dem Kind wird sozusagen das Spielzeug weggenommen und das findet es gar nicht lustig, obwohl es noch genügend andere Spielzeuge hat. Meine Meinung dazu. Wir müssen unsere Definition von Armut nach unten schrauben. Es geht nicht mehr, dass Armut bedeutet, dass man sich nur einmal im Jahr Ferien leisten kann. Armut sollte wieder bedeuten, dass man nicht genügend zu essen und zu trinken hat. Dann würde Vielen bewusst, dass sie doch gar nicht so arm sind. Dies betrifft nicht nur Deutschland, sondern die gesamte westliche Welt.&lt;br /&gt;So, damit liess ich einmal den moralisierenden Studenten mit mir durchgehen, aber dazu ist ein Blog eben auch da. Man kann rauslassen was man will. Es zahlt ja niemand dafür, dass er dies lesen darf.&lt;br /&gt;Jetzt muss ich mich aber wirklich auf die Socken machen, sonst komme ich heute nirgendwo mehr hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115675880205974137?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115675880205974137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115675880205974137&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115675880205974137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115675880205974137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/hof_28.html' title='Hof'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115669790913412843</id><published>2006-08-27T18:28:00.000+02:00</published><updated>2006-08-27T18:58:31.930+02:00</updated><title type='text'>Hof</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich befinde mich hier in Hof. Vielleicht fragt ihr euch, wieso ich in drei Tagen nur 60km gemacht habe. Antwort: ich habe diese in zwei Tagen gemacht. Vorgestern blieb ich einen Tag in Bayreuth, da ich dort erst um sechs Uhr morgens ins Bett gekommen bin. Etwas ausspannen muss auch mal sein, zumal ich in vier Wochen zwei Drittel der Strecke geschafft habe. Jetzt sinds nur noch etwas über 300km. Theoretisch könnte ich diese Strecke in zehn Tagen schaffen. Langsam wird das Ziel zur Realität.&lt;br /&gt;Jedenfalls bin ich Gestern von Bayreuth nach Gefrees gewandert. Dies wäre zwar nur eine Strecke von 25km gewesen, aber ich habe in Bayreuth die falsche Ausfallstrasse genommen und habe mir somit eine schöne Wanderung durch das Fichtelgebirge beschert. Anstatt 25km habe ich Gestern ca. 35km gemacht. Wegen dem schlechten Wetter, hat sich der Ausflug zudem auch nicht wirklich gelohnt. Immerhin kam wenigstens gegen abend noch die Sonne raus. Allerdings kann das Fichtelgebirge durchaus einen Umweg wert sein. Es gibt dort fast menschenleere Gegenden, die mit Wäldern und Feldern versetzt sind. Die Radwege führen einen zielgenau an den wichtigen Ortschaften nebendurch(*nerv*), so dass zivilisationsscheue Menschen voll auf ihre Kosten kommen können. Jetzt einmal im Ernst: Der gestrige Tag hat mich an meine Nervgrenze gebracht, deshalb kann ich mich auch beim besten Willen an nichts Gutes erinnern.&lt;br /&gt;Heute habe ich wegen den gestrigen Ausflügen beschlossen, die Hauptstrasse zu nehmen. Dies hat mich zwar dreimal fast umgebracht, aber sonst ist auch von der heutigen Wanderung nicht viel Spektakuläres zu berichten. &lt;br /&gt;Vielleicht interessiert es euch, dass in Gefrees am Samstagabend genau ein Restaurant offen hatte, dass die Spielhalle als bisher einzige in Deutschland keinen Internetanschluss hatte und die Häuser, Strassen und sonstigen Dinge alle ziemlich alt und vernachlässigt aussahen. Eine Stadt zum flüchten. Oder, wenn man sich in einem amerikanischen Roadmovie befinden würde, eine Stadt in der man jedes Geschäft ausrauben und die meisten Bewohner umbringen würde, ohne dass dies der Zuschauer schlecht finden würde. Gefrees ist wirklich der allerletzte Ort an dem ich noch ein zweites Mal in meinem Leben hin möchte. Wenigstens habe ich feine Cannelloni gegessen und gut geschlafen.&lt;br /&gt;Hof scheint da schon anders zu sein. Es gibt hier eine relativ grosse Alstadt mit vielen Geschäftern und die Pcs hier im Internetcafé laufen im Gegensatz zu Bayreuth einwandfrei. Viel kann ich dazu noch nicht sagen. Ich werde jetzt auf die Suche nach einem Zimmer gehen, duschen, essen und dann wahrscheinlich noch einen Eintrag über Hof machen. Eine Info habe ich schon. Es gibt hier einen schönen See, in dem zu baden im Sommer ganz nett sein muss.&lt;br /&gt;Noch etwas. Falls ihr Angst vor deutschen Dialekten habt, dann geht nie in die Oberpfalz. Ich habe mich in Bayreuth einen Abend lang abgemüht diesen Dialekt zu verstehen, hatte aber immer wieder grosse Missverständnisse zu klären. Beispiel (auf Hochdeutsch): Gesagt: Es ist schon früh; gehört: Erfrischung. Soviel zum Thema Oberpfalzdialekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115669790913412843?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115669790913412843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115669790913412843&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115669790913412843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115669790913412843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/hof.html' title='Hof'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115644465180636251</id><published>2006-08-24T20:04:00.000+02:00</published><updated>2006-08-24T23:04:27.746+02:00</updated><title type='text'>Bayreuth</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach dem schönen Nürnberg ging meine Reise weiter nach Gräfenberg über Pottenstein bis hierher.&lt;br /&gt;Auf der Wanderung nach Gräfenberg konnte ich mich auf eine gute Wanderkarte verlassen, so dass ich nicht auf Strassen gehen musste. Obwohl dieser Wandertag erst drei Tage zurück liegt, weiss ich darüber nicht mehr sehr viel. Sicher ist jedoch, dass die fränkische Schweiz sehr schön ist. Wenn man einmal den Anstieg auf die Hochebenen hinter sich hat, wandert man in einem hügeligen Gebiet, das von Mischwäldern und Landwirtschaftsflächen geprägt ist. Immer wieder kommt man in kleinen Ortschaften vorbei, die scheinbar am Ende der Welt liegen. Heute sah ich zum ersten Mal einen lebenden Feldhasen, der sich schnell aus dem Staub machte. Tote Feldhasen am Strassenrand habe ich auch schon riechen (buäääähhh) dürfen. Der Ort Gräfenberg liegt etwas oberhalb einer Endstation der Deutschen Bahn. Dort angekommen fühlte ich mich weitab von jeder Zivilisation. Das änderte sich zum Glück schnell. Einmal auf dem Hügel und damit in der Ortschaft selber angelangt, findet man sich in einem mittelalterlich geprägten Städtchen, das mit seinem Dorfplatz etwas Italianità verbreitet. Die Häuser sind aus solidem Sandstein gebaut, der in dieser Region weitgehend den Riegbau aus südlicheren Gegenden verdrängt hat.&lt;br /&gt;Von Gräfenberg aus ging ich gestern weiter bis nach Pottenstein. Nachdem ich mich am morgen in den Wäldern etwas verlaufen habe - kommt davon wenn man keine Karten lesen kann - entschied ich mich die Hauptstrasse zu nehmen. Entgegen meinen Erwartungen, war dies gar keine schlechte Idee, da kaum Verkehr herrschte und ich zügig vorankam. Da ich am Vortag von Nürnberg nach Gräfenberg immer noch Schmerzen im Oberschenkel hatte, die sich am Nachmittag ins schwer erträgliche gesteigert hatten, ging ich am Mittwoch nur zwanzig Kilometer weit. Das aushalten des Schmerzes am Dienstag hatte sich allerdings gelohnt, da ich am Mittwoch keine Schmerzen mehr verspürte. Die Reduzierung des Tagespensums brachte mir einen entspannten Tag, an dem ich mitten im Nirgendwo in einer Wirtschaft Kaffee und Kuchen à la deutsche Hausfrauen genoss. Die Hausfrauen hatten dafür jedoch keine Zeit, weil sie gerade damit beschäftigt waren mehrere Kilogramm Pilze zu rüsten. Ausserdem mussten sie sich beeilen, da die guten Frauen um exakt zehn vor drei Uhr, ihre Lieblingssendung sehen wollten. Um diese Zeit war ich dann schon wieder unterwegs nach Pottenstein. Durch malerische Dörfchen, neben kleinen Hochlandbächen vorbei und zwischen Mais-, Hopfen- und Weizenfeldern hindurch kam ich schliesslich in Bottenstein an. Diese Stadt ist wirklich etwas aussergewöhnliches. Ich kam auf der gegenüberliegenden Seite des alten Schlosses an. Das alte Schloss liegt, ganz ritterlich, auf einer hohen Felswand, die sich senkrecht von Bottenstein hinaufzieht. Da ich irgendwo für die Nacht unterkommen wollte, musste ich also den Abstieg ins Dorf in Angriff nehmen. Auf alten Römerpfaden, von denen man noch die Spuren der Wagenzüge sieht, ging es steil bergab. Auch in Bottenstein führt natürlich ein Bach vorbei, der sich durch die ganze Ortschaft schlängelt. Glücklicherweise fand ich ein Zimmer, das im vernünftigen Rahmen lag. Zuerst dachte ich, dass ich im Hotel Krone werde übernachten müssen. Dort werden gesalzenere Preise, als in der Schweiz verlangt.&lt;br /&gt;Heute Schliesslich ging ich von Pottenstein bis nach Bayreuth. Da, ich von der Streckenführung der Wanderwege nicht sonderlich überzeugt war, nahm ich auch heute die Hauptstrasse. Bis kurz vor Bayreuth war dies auch die richtige Wahl, wie sich herausstellte. Danach hatte es viel Verkehr, dem ich allerdings nur über ca. drei Kilometer davonhechten musste. Über die Landschaft lässt sich leider nichts Neues sagen, da sie genau gleich aussah, wie ich sie weiter oben schon beschrieben habe. Das macht sie allerdings nicht weniger schön.&lt;br /&gt;Im Moment bin ich wirklich froh, dass ich die Donau vor einer Woche hinter mir lassen konnte. Die Landschaft zwischen Ulm und Donauwörth, war nicht sehr interessant. Der fränkische Jura und die fränkische Schweiz boten da einiges mehr an Sehenswertem. Dies stärkte meine Motivation und macht mich sehr zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit verabschiede ich mich. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115644465180636251?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115644465180636251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115644465180636251&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115644465180636251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115644465180636251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/bayreuth.html' title='Bayreuth'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115619950509060740</id><published>2006-08-22T00:29:00.000+02:00</published><updated>2006-08-22T00:31:45.093+02:00</updated><title type='text'>FYI</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da ich mir jetzt endlich die Zeit genommen habe, nachzuschauen wie ich Kommentare löschen kann, gilt ab jetzt: Jeder Kommentar ohne Namen im entsprechenden Feld oder im Kommentar selber wird gelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke für euer Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115619950509060740?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115619950509060740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115619950509060740&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115619950509060740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115619950509060740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/fyi.html' title='FYI'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115618359087283672</id><published>2006-08-21T19:32:00.000+02:00</published><updated>2006-08-21T20:06:30.943+02:00</updated><title type='text'>Nürnberg Klappe die Dritte</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe nun einen halben Tag in Nürnberg verbracht; die andere Hälfte habe ich geschlafen. Ich schaute mir die St. Lorenzkirche und noch eine andere grosse Kirche an. Beide wurden am Ende des zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört. In der Mitte der 1950er Jahre waren dann beide wieder vollständig aufgebaut. Trotz den Bombardements blieben die meisten Kunstschätze der Kirchen und anderer Institutionen erhalten. Die Erklärung dafür: In, oder besser gesagt unter Nürnberg befindet sich ein Kellersystem, das 25`000qm Fläche umfasst und teilweise vierstöckig ist; insgesamt also fast 100`000qm misst. Schon im dreizehnten Jahrhundert wurde mit der ersten Ausbaustufe begonnen, die um 1380 abgeschlossen war. Unter Nürnberg befindet sich Sandstein, der sich mehrere hundert Meter hoch oder tief stapelt. Ich konnte Heute bei einer Führung einen Teil des Kellergewölbes besichtigen, das im Verlaufe der Jahrhunderte verschiedenen Zwecken diente. Zuallererst wurde es für die Lagerung und die Herstellung von Bier gebraucht. Später wurden die Keller auch als Eisbunker und zur Herstellung von Sauerkraut verwendet. Ausserdem wurden Röhrensysteme zur Gewinnung und Verteilung von Trinkwasser gebaut. Das Trinkwasser in Nürnberg war aber nicht über alle Zweifel erhaben. Was die Nürnberger damals noch nicht wissen konnten, war die Tatsache, dass der Sandstein wasserdurchlässig ist. Da es viele Abortlöcher wenige Meter neben Brunnen gab, wurde das Wasser jeweils schlecht. Dies war auch einer der Gründe, weshalb zweijährige Kinder Bier zu trinken bekamen. Der andere Grund war, dass Bier sehr nahrhaft ist, und dem aufwachsen der Kinder damit förderlich war.&lt;br /&gt;Die Eingangs erwähnte Rettung der Kunstschätze Nürnbergs haben die Nürnberger einerseits den bis zu sechzehn Meter unter Tage liegenden Kellern und andererseits, dem Ungehorsam dreier wichtiger Männer zu verdanken. Trotz anderslautenden Befehlen, haben die drei Männer alles, was wichtig war, in einen grossen Keller verfrachtet. Dort überlebten die Kunstschätze das für Nürnberg verheerende Kriegsende. Beim Wiederaufbau der Kirchen beispielsweise, konnten dann die alten Kirchenfenster wieder eingebaut werden.&lt;br /&gt;Die Keller dienten am Ende des zweiten Weltkrieges noch einem anderen Zweck. Grosse Gewölbe wurden zu Bunkern umgebaut, damit die Bevölkerung Schutz finden konnte. Teilweise wurden dazu Steine verbaut, welche eigentlich für das Reichtagsgebäude gedacht waren, welches Hitler in Auftrag gegeben hatte. Mangels Baustoffen wurde dieses Gebäude aber nicht gebaut.&lt;br /&gt;Heute dienen die Keller keinem besonderen Zweck mehr. Sie lassen sich als Touristenattraktion aber gut verkaufen.&lt;br /&gt;Noch eine Anekdote zum Bier. Es gibt ein bayrisches Reinheitsgebot von 1500 und etwas, welches festlegt, wie Bier gebraut werden muss. Die Nürnberger haben aber schon um 1300 ein Reinheitsgebot festgelegt. Darin war ihnen vor allem die Reinheit der Hefe wichtig. Die Hefe durfte nicht durch Schimmelpilze vergiftet sein. Dies hatten die Reinheitsgebotsväter als Hygienemassnahme zur Erhaltung der Volksgesundheit angeordnet. Schliesslich gab es damals noch keine Krankenkassen.&lt;br /&gt;Zu Nürnberg allgemein lässt sich sagen, dass es sich hier sehr gut in der Innenstadt flanieren lässt. Shoppingliebhaber kommen hier ebenso auf ihre Kosten, wie kulinarische Feinschmecker. Ausserdem ist die ganze Innenstadt praktisch autofrei. Die grossen Plätze sind gesäumt von Gelaterias und Strassencafés, welche italienisches Flair verbreiten. Leider war es Heute nicht heiss genug um in richtige Dolce Vita Stimmung zu kommen, aber Nürnberg gefällt mir wirklich ganz gut.&lt;br /&gt;So, damit verabschiede ich mich online von Nürnberg, real werde ich das erst morgen tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115618359087283672?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115618359087283672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115618359087283672&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115618359087283672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115618359087283672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/nrnberg-klappe-die-dritte.html' title='Nürnberg Klappe die Dritte'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115610941091167829</id><published>2006-08-20T22:49:00.000+02:00</published><updated>2006-08-20T23:30:11.006+02:00</updated><title type='text'>Nürnberg 2</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zuerst möchte ich eines klarstellen. Egal ob ihr lobende oder kritische oder andere Anekdoten in die Kommentare rein schreibt: Schreibt eure Namen hin, sonst nützt mir der Kommentar nichts. Oder ist der Schreiber des letzten Kommentares etwa zu feige um zu seinem Wort zu stehen? Egal.&lt;br /&gt;Ich war heute Abend im Treibhaus. Dort habe ich einen grossen, griechischen Salat und eine grosse Portion Spaghetti gegessen; bis mir der Bauch platzte. Frisch genährt und mit etwas Alkohol versehen, kann ich mich nun an eine etwas genauere Berichterstattung von Treuchtlingen bis hierher wagen.&lt;br /&gt;Gestern ging ich wie gesagt, von Treuchtlingen bis nach Georgensgmünd. Es hatte einen schönen Radweg, der teilweise an einem Bach entlang verlief. Den fränkischen Jura muss man sich als Hochebene mit zum Teil engeren Tälern vorstellen. Allerdings ging ich quer durch, und war schon bald in der fränkischen Seenregion. Ich kam zwar an keinem See vorbei, aber westlich von Pleinfeld hat es einen relativ grossen See, der offenbar viele Urlauber anzieht. Überall gibt es Angebote zur Übernachtung und Ferienwohnungsvermietung. Dies mit gutem Grund. Durch das Tal führt keine grössere Strasse und auch sonst ist es nicht mit irgendwelchen Bauten verschandelt. Würde man nicht ab und an ein Auto oder sonst eine Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts sehen, man könnte sich glatt ins Mittelalter versetzt fühlen. Auch die Hopfenfelder, die ich passierte, passen in dieses Bild. Hopfenfelder sehen aus wie Stangenbohnenplantagen. Der Hopfen wird an Schnüren hochgezogen und steht ca. zehn Meter hoch. Wahrscheinlich wird er maschinell geerntet, aber wenn man daran vorbeiläuft, kann man sich die alten Bauern bei der Handernte so richtig hineinphantasieren.&lt;br /&gt;Kurz nach Weißenburg i. Bay. kam ich an der Nord-Süd-Gefälle-Grenze vorbei. Das klingt etwas umständlich, ist wohl in Wahrheit dazu noch sehr theoretisch. Die Stelle markiert die Grenze an der die Flüsse auf der einen Seite nach Süden abfliessen und die Anderen nach Norden. Die Stelle erfreut sich grosser Beliebtheit von Autotouristen, deshalb habe ich den Beschrieb dazu nicht gelesen und ging schnell weiter.&lt;br /&gt;An jenem Tag plagten mich nach ca. zwanzig Kilometer, Schmerzen im linken Oberschenkel gleich oberhalb des Knies. Ich ging danach trotzdem noch weiter bis nach Georgensgmünd. Eigentlich habe ich bisher ja immer am Sonntag Pause gemacht und der gestrige Tag war ein eindeutiges Zeichen, dass ich das auch an diesem Sonntag hätte tun sollen. Da ich mich in Ulm jedoch sehr genervt habe, dass ich im langweiligen Munderkingen Pause gemacht hatte und nicht in Ulm, habe ich diesmal beschlossen bis nach Nürnberg weiterzugehen und dort Pause zu machen. Ich wollte meinen Körper jedoch nicht überstrapazieren und habe Heute zwanzig Kilometer als Ziel gehabt und dies auch gemacht. Um dem Anonymus zu antworten: Ich bin in den letzten Wochen sicher nicht weicher, sondern härter geworden. Auch habe ich immer noch die Absicht die ganze Strecke zu Fuss zurückzulegen. Aber ich bin weder eine Maschine, noch auf einem Weltrekordversuch und schliesslich ist es meine Sache, ob ich mit dem Zug, dem Auto, dem Bus oder meinen Arschhaaren weitergehe. Nein im Ernst. Ich hatte einfach keine Lust eine weitere Übernachtung zu bezahlen, die mir nichts bringt, die mir eine weitere Tagesetappe beschert, welche erst noch zu neunzig Prozent auf der Strasse verlaufen wäre. Diese Entscheidung hat also nichts mit Faulheit sondern mit angenehmem Pragmatismus zu tun. Ich bin ja im Urlaub und nicht auf einem "ich-will-allen-etwas-beweisen-Trip".&lt;br /&gt;Ihr wundert euch vielleicht ein Wenig über meine energische Antwort auf den anonymen Kritiker. Das hat einen Grund. Es nervt, wenn Leute nicht zu ihrer Antwort stehen und ich vor allem nicht weiss, welches Weichei hinter dieser Hero-Aussage steht.&lt;br /&gt;Ich muss jetzt selbst schmunzeln über meine harten Worte, und habe mir gleich wieder überlegt diese zu löschen, da sie noch etwas Anderes aussagen. Ich fühle mich wohl etwas in meinem Stolz verletzt, durch diese Kritik. Dazu gibt es nur eine Antwort. Ich muss auch mir selber nichts beweisen. Ich bin im Urlaub. Item.&lt;br /&gt;Die Wanderung von Georgensgmünd bis nach Schwabach ist keine besonders erwähnenswerte. Zuerst ging ich zehn Kilometer an einem Radweg entlang, danach noch ca. zehn auf einer ehemaligen Bundesstrasse, auf der die Fahrer mit Hundert kmh und mehr blochen.&lt;br /&gt;Noch etwas für jene, die sich ernsthaft überlegen, einmal nach Nürnberg zu fahren. Ich bin in einer Jugendherberge einquartiert, die in einem ehemaligen Kornhaus liegt, gleich neben der kaiserlichen Burg. Die Jugendherberge ist wirklich schön renoviert und bietet einen sehr hohen Standart. Ausserdem ist die Übernachtung mit siebzehn Euro sehr günstig.&lt;br /&gt;So damit verabschiede ich mich in die Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115610941091167829?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115610941091167829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115610941091167829&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115610941091167829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115610941091167829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/nrnberg-2.html' title='Nürnberg 2'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115609273192408851</id><published>2006-08-20T18:28:00.000+02:00</published><updated>2006-08-20T18:52:12.000+02:00</updated><title type='text'>Nürnberg</title><content type='html'>Servus Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Treuchtlingen ging ich Gestern weiter bis nach Georgensgmünd. Dort habe ich in der alten Schmiede übernachtet. Ich kriegte ein Doppelzimmer, das eigentlich € 40 gekostet hätte, ich aber für € 25 bekam. Der Marsch von Treuchtlingen bis nach Georgensgmünd war sehr schön und auch weit. Ich war Gestern so geschafft, dass ich Heute nur ca. 20km weit bis nach Schwabach gegangen bin, und für den Rest den Zug genommen habe. Die tollen Billetautomaten waren leider alle kaputt, so dass ich gratis fahren musste. Zum Glück kam kein Schaffner.&lt;br /&gt;Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich mich im fränkischen Jura befinde. Einen Ausflug hierher verbunden mit einem Besuch in Nürnberg kann ich nur empfehlen. Die Gegend bietet architekturhistorisch sehr viel. Man kann hier Fachwerkhäuser wie zu Kaiserszeiten bewundern. In Nürnberg selber hat es in der Innenstadt mehrere schöne Kirchen, grosse Plätze und riesige alte Häuser. Eines davon habe ich bereits auf dem Weg zur Jugendherberge bewundern können. Es ist ca. 70m lang, 30m breit und vier Stockwerke hoch. Auf diesen vier Stockwerken hat es ein riesieges Schrägdach, das mit Dachluken übersät ist. Von aussen sieht es so aus, als dass sich unter dem Dach noch einmal drei bis vier Stockwerke befinden. Als ich dieses Haus sah, habe ich zum ersten Mal bereut keinen Photoapparat dabei zu haben. Es ist jedoch auch schön, solche Dinge mit Worten zu beschreiben. Dies ist gar nicht so einfach. Die Kirchen habe ich schon angesprochen. Eine davon, die St. Lorenzkirche scheint die grösste in Nürnberg zu sein. Sie ist im gothischen Stil gebaut, und ist vollständig verziert und zu Ende gebaut. Ein wirklich imposantes Bauwerk.&lt;br /&gt;Mehr zu Nürnberg und meinen zwei Wandertagen werde ich morgen schreiben, da ich jetzt etwas Feines essen gehen werde, und nur noch zwei Minuten Internetzeit habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.s.: Ich habe noch das wichtigste Bayern-Wort vergessen. Es heisst "freilich" und steht als Ersatz für "Ja". Wenn die Leute "Ja freilich" sagen, heisst das soviel wie "Ja klar".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115609273192408851?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115609273192408851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115609273192408851&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115609273192408851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115609273192408851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/nrnberg.html' title='Nürnberg'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115591708368600115</id><published>2006-08-18T17:40:00.000+02:00</published><updated>2006-08-18T18:04:43.763+02:00</updated><title type='text'>Treuchtlingen</title><content type='html'>Servus Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich befinde mich hier im Bayernland und hier sagt man entweder Grüssgott oder Servus. Vorgestern ging ich von Höchstädt über Donauwörth nach Buchberg. Dort angekommen traf ich Herrn Franz Hüggele, der mir nicht nur den Weg zum Gasthaus sagen konnte, sondern mich auch gleich zu Bier und belegten Brötchen einlud. Bald kam auch der Nachbar hinzu (beide über 70 Jahre alt) und wir schwatzten ca. eine Stunde über so manches. Der bayrische Dialekt gefällt mir ganz gut und produziert so manches Schmunzeln. Als ich in Höchstädt gegessen habe, war das Restaurant voller älterer Leute, welche so richtig Bayrisch gesprochen haben. Die Bayern sagen zum Beispiel: nenoi für nenei oder Oarsch für Arsch und eben Servus. Hier herum sprechen sie allerdings kein reines Bayrisch sondern ein Gemisch aus Bayrisch und Schwäbisch. Die Reise von Höchstädt nach Buchberg, war nicht sonderlich spektakulär, aber es wird langsam wieder besser. Das Donautal hing mir schon ein wenig zum Hals raus. Seit Gestern befinde ich mich im fränkischen Jura, dessen Hügel ca. 500m Hoch sind. Wie im Schweizer Jura ist auch hier alles voller Kalkgestein, Föhrenwäldern und kleinen Bächen. Und man glaubt es kaum, aber ich kam schon an einigen Pferdezuchten vorbei.&lt;br /&gt;Das Gebiet zwischen Donauwörth und Höchstädt ist übrigens ein historisches Gebiet. Hier kämpften Anno 1704 die Spanier und die Franzosen und die Bayern gegeneinander. Es war ein Teil des spanischen Erbfolgekrieges. Weshalb und wieso weiss ich nicht, aber ihr könnt ja auf wikipedia.org mal nachschauen, was denn dazu steht. Geschichtlich hat mir auch der Herr Hüggele etwas erzählen können. Gleich neben Buchberg liegt Kaisheim, wo früher ein grosses Kloster war, das Heute ein Gefängnis ist. Die Buchberger wurden von den Kaisheimern so ausgepresst, dass die Buchberger Kaisheim angegriffen und auch erobert haben. Darauf wurde wahrscheinlich vom Kloster aus ein Bote nach Nürnberg geschickt. Diesen aber haben die Buchberger umgelegt. Als vor ca. 100 Jahren, wie mir Franz zu berichten wusste, ein Bauer ein Jaucheloch grub, kamen ein Schwert, ein Helm und eine Rüstung hervor. Bis damals war man sich nie sicher gewesen, was mit dem armen Boten passiert war. Die Armee des früheren Fürsten hat das allerdings nicht davon abgehalten ganz Buchberg niederzubrennen.&lt;br /&gt;Heute ist die Region um Buchberg sehr wohlhabend. In Donauwörth befindet sich nämlich die Firma Eurocopter vom europäischen EADS Verband, welcher auch die Airbus Flugzeuge herstellt. Die Firma ist so gross, dass die Leute in den Dörfern rings um Donauwörth genügend Arbeit haben. Überhaupt sieht man hier sehr viele grosse Unternehmen. Heute kam ich zum Beispiel in Monheim durch, wo die Firma Hama steht. Dementsprechend sind auch hier die Einfamilienhäuser sehr schön und die Strassen neu. Allerdings kam ich Heute auch in einem Dorf vorbei, das eine Blechhütte als Dorfhalle hatte und im Dorf keine Strasse mehr hatte. Da wohnten wohl nur arme Bauern.&lt;br /&gt;In ca. drei Tagen, werde ich hoffentlich in Nürnberg sein, wo ich dann auch einen Tag Pause machen werde. &lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115591708368600115?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115591708368600115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115591708368600115&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115591708368600115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115591708368600115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/treuchtlingen.html' title='Treuchtlingen'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115574479809188232</id><published>2006-08-16T17:32:00.000+02:00</published><updated>2006-08-18T18:07:53.606+02:00</updated><title type='text'>Höchstädt</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zuerst einmal danke ich euch für die vielen Kommentare; langsam krieg ich Fans:)&lt;br /&gt;Von Ulm aus ging ich weiter nach Offingen, wo ich in einem schönen Zimmer übernachten konnte. Und Heute ging ich von da bis nach Höchstädt. Die letzten beiden Etappen konnte ich komplett am Donauufer entlang marschieren. Das heisst, links war Wald und rechts war die Donau. Landschaftlich ist das zwar nicht sehr interessant, aber zum wandern trotzdem schön, weil man nie ein Auto oder sonstwas sieht und auch sonst ziemlich alleine auf weiter Flur ist. Problematisch ist allerdings, dass ich jeweils am Abend und am Morgen einige Laufzeit dafür investieren muss, in eine Ortschaft bzw. von da wieder raus zu kommen. Dadurch verkürzt sich die zurückgelegte Distanz.&lt;br /&gt;Gestern traf ich auf meinem Weg nach Offingen vier Fischer, welche Forellen fangen wollten. Als ich dort war, fingen sie gerade einen Fisch - weiss nicht mehr wie er hiess - den sie allerdings wieder ins Wasser warfen, weil es ein ungeniessbarer Fisch ist. Was mir an den Fischern in Deutschland aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass sie allesamt Tarnkleider tragen. Leider habe ich es versäumt die Fischer von Gestern zu fragen, ob dies einen speziellen Grund hat. Ich werde dies bei Gelegenheit nachholen und es euch dann mitteilen.&lt;br /&gt;Im Moment habe ich einen Motivationsdurchhänger. Ich habe mir Heute die Übersichtskarte von Deutschland angeschaut und festgestellt, dass ich noch weit von Berlin entfernt bin. Allerdings weiss ich, dass ich schon morgen Richtung Norden abbiegen werde. Wenn dies endlich der Fall ist wird dann Berlin auch näherrücken. Manchmal denke ich, dass ich verrückt sein muss, all diese Strapazen auf mich zu nehmen. Im Moment plagen mich jeden Tag kleine Wadenkrämpfe, die ich mit Kaugummikauen und Magnesiumtabletten einerseits verdränge und andererseits wirksam bekämpfe. Als ich am Montag Richtung Ulm ging und da den Bus nahm, tat ich dies nämlich vor allem darum, weil ich vom ersten Kilometer an schon Wadenkrämpfe hatte. Seit ich in Ulm Magnesiumtabletten gekauft habe, kommen die Krämpfe erst nach ca. fünf Stunden Marsch, was das Ganze erträglicher macht. Die Blasen an den Füssen sind übrigens alle bis auf eine verheilt. Muskelkater habe ich auch keinen mehr. Deshalb nerven mich die Wadenkrämpfe, weil ich ohne sie schmerzfrei gehen könnte.&lt;br /&gt;Ich habe euch ja schon erzählt, dass es den Deutschen ins Baden-Württemberg und jetzt auch in Bayern ziemlich gut zu gehen scheint. Dieser Eindruck ist geblieben. Aber ich habe Gestern mit einem Mann gesprochen, der wahrscheinlich ein normaler Arbeiter ist. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland jeder über fünfzig Prozent Steuern zahlt, die MwSt auf siebzehn Prozent ist und ab 1. Januar 2007 nochmals um drei Prozent steigen wird, "macht das Leben hier keinen Spass mehr", wie es der Mann gesagt hat. In dem Moment musste ich ihm Recht geben. Andererseits habe ich mich gefragt, wo das Leben sonst denn Spass machen kann, wenn nicht in einem hochindustrialisierten Land ohne Krieg, in dem jeder genug zu essen, zu trinken und ein Dach über dem Kopf hat. Ausserdem kann jeder hier sein Leben ziemlich frei gestalten. Bei diesem Gedanken habe ich mich über die ewig Jammerer genervt, denen ich in meinem Leben schon Zuhauf begegnet bin. Also, wenn ihr euch das nächste Mal beim jammern erwischt, dann denkt einmal darüber nach.&lt;br /&gt;Noch etwas zum Ort Höschstadt in dem ich mich gerade befinde. Der Ort hat ca. viertausend Einwohner, ein riesiges Schloss und eine mächtige Kirche. Um diese Stadt haben scheinbar um 1700 schon die Spanier gekämpft. Dies lässt sich gut verstehen, wenn man das Land hier sieht. Es ist im Umkreis von ca. 100 km überwiegend Flach und die Donau fliesst gleich daneben durch. Die Felder hier sind dementsprechend etwas grösser als die Gärtchen unserer Bauern :) À propos Bauern. Vor ca. einer Woche hat mir einer erzählt, dass es in seinem Heimatdorf Ende der siebziger Jahre noch ca. 300 Bauern gab. Ende der achtziger Jahre waren es dann noch drei. Soviel zum Struckturwandel, der in der Schweiz noch bevorsteht.&lt;br /&gt;Jetzt fällt mir noch etwas ein, das ich schon lange mal schreiben wollte. Die Deutschen sind viel moderner als wir hochnäsigen Schweizer. Jeden Tag sehe ich dutzende von Dächern, die mit Solarzellen und/oder Warmwasserkollektoren bestückt sind. Ausserdem habe ich schon einige Biogas Anlagen auf Bauernhöfen gesehen. Wenn die Grünen in der Schweiz also monieren, dass die Schweiz in diesem Punkt ins Hintertreffen geraten ist, so kann ich dies nur bestätigen.&lt;br /&gt;So damit ist endgültig Schluss mit diesem Bericht.&lt;br /&gt;Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;Tschüss aus Deutschland.&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115574479809188232?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115574479809188232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115574479809188232&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115574479809188232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115574479809188232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/hchstdt.html' title='Höchstädt'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115557636689572301</id><published>2006-08-14T18:58:00.000+02:00</published><updated>2006-08-14T19:26:06.953+02:00</updated><title type='text'>Ulm</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da dies meine Standardanrede ist, bleib ich auch weiterhin dabei. Auch wenn ich nie so genau weiss, wen ich eigentlich damit anspreche. Item. Ich bin jetzt in Ulm und ihr fragt euch sicher wie der kleine Teufelskerl Joel in einem Tag fast fünfzig km gemacht hat. Hat er nicht. Jedenfalls nicht ganz. Nach ca. dreissig km war ich in Erbach (oder so) einer mittelgrossen Vorstadt ca. zwölf km von Ulm entfernt. Ich hatte keine Lust mehr weiterzugehen und beschloss kurzerhand den Bus bis Ulm zu nehmen. Ich hätte natürlich in Erbach übernachten können, aber da ich schon so nah an Ulm war, wollte ich auch dort übernachten und nicht einfach nur dort vorbeigehen. Ich wohne mitten in der Stadt gleich hinter dem Münster, sozusagen neben der Pläfä. Ich hatte einiges Glück überhaupt ein Zimmer gefunden zu haben, da praktisch alles ausgebucht ist. So bin ich nun in einem schäbigen Kämmerlein, das immerhin eine Dusche hat. Aber egal. Hauptsache Bett im Haus und nicht Bank im Park.&lt;br /&gt;Heute war es übrigens wieder einmal nicht sehr tolles Wandern. Ich musste ständig den Weg suchen; die Beschilderung war miserabel. Aber so siehts aus, wenn man aus dem beschaulichen Donautal heraus in die Gravitation einer grossen Stadt gerät. Alles ist ein wenig dreckiger, ungepflegter und vernachlässigter. Mit den Menschen verhält es sich übrigens gleich umgekehrt. Während ich auf dem Land immer wieder ältere, schlecht gekleidete Menschen auf alten Fahrrädern sah, sind die Leute in der Stadt chic und hip.&lt;br /&gt;In Munderkingen hatte ich Gestern auf dem Weg zum Abendessen übrigens noch ein eindrückliches Erlebnis. Ich ging durch eine kleine Gasse mitten in Munderkingen und kam dabei an einem Haus vorbei, dessen Fassade graubräunlich war und der Regen seine Spuren über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinterlassen hatte. Das Haus war sehr tief mit wenigen Fenstern und die Eingangstüre erinnerte eher an einen Seiteneingang eines Kuhstalles. In diesem Eingang stand ein kleines Mädchen, das ungefähr neun Jahre alt war. Es hatte ein einfaches Kleid an, das mal sehr farbig gewesen sein musste, aber durch das häufige waschen ausgebleicht war. In der Hand hielt sie eine Holzperlenkette, ähnlich einem Rosenkranz, die sie auch genauso hielt. Und während sie mich anschaute und ich sie, liess sie die Kette mittels Daumen und Zeigefinger im Kreis drehen. Es war ein Bild. Ich kannte es nur zu gut. Es sah genauso aus, wie die Bilder vom Balkan beispielsweise. Ein verängstigtes Kind spielt mit einem ganz einfachen Spiezeug vor einem alten, zerschossenem Haus, hier fehlten nur die Einschusslöcher. Tag eins nach Kriegsende. Genauso muss man sich dieses Bild vorstellen. Bei diesem Gedanken packte mich das Absurde an der Kehle und schnürte sie mir zu. Der Bauch wurde leicht und flau und die Augen trauten den Ohren nicht, weil die Ohren eigentlich Panzergeräusche hätten melden sollen und nicht Autogeräusche von schönen modernen Autos. Ich ging schnell weiter.&lt;br /&gt;Da kann man nicht mehr weiterschreiben.&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt.&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115557636689572301?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115557636689572301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115557636689572301&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115557636689572301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115557636689572301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/ulm.html' title='Ulm'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115547532459569724</id><published>2006-08-13T14:53:00.000+02:00</published><updated>2006-08-13T17:05:49.100+02:00</updated><title type='text'>Munderkingen</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich befinde mich hier im Cafe Melber mitten in der Stadt Munderkingen, die auf der einzigen Halbinsel der Donau liegt. Es ist ein beschauliches, malerisches Städtchen mit der hier üblichen Fachwerksbauweise. Es hat auch einige Lauben und Erker, die an die Bauweise in Bern erinnern. Der Wirt des Cafes war so freundlich und hat mir seinen Laptop zur Verfügung gestellt, damit ich hier doch noch aufs Internet komme. Das Pub, welches normalerweise Internet anbietet, hat technische Probleme.&lt;br /&gt;Gestern bin ich wie vorausgesagt, von Riedlingen bis hierher gewandert. Nach ca. zwei Stunden Marsch und der Hälfte der Strecke hat es so elendiglich zu regnen begonnen, dass ich mich gezwungen sah, in Zwiefaltendorf im Brauerei Gasthof Rössle Halt zu machen und einen Maisburger Marsch zu essen. Das ist eine Suppe mit Spätzle, Fleisch, Karotten und anderen Dingen, die sehr gut geschmeckt hat. An dem Tisch in dem Restaurant sassen drei Schweizer, die mit dem Original-Militärfahrrad die ganze Donau bis an die Grenze Deutschlands abfahren. Da es immer stärker regnete, entschlossen sich die vier Eidgenossen in fremden Landen, einen Schieber zu jassen. Pierre und ich verloren allerdings zweimal gegen Hans und Rolf.&lt;br /&gt;Gestern habe ich endlich die Schwäbischen Maultschen nach Art des Hauses vom Gasthof Rose zu Munderkingen gegessen; diese Maultaschen sind wirklich gut.&lt;br /&gt;Ich schreibe etwas wirr Heute, da immer wieder etwas geschieht hier im Melber. Gerade eben hat mir eine ältere Damengesellschaft Kaffe und Kuchen spendiert. Das werde ich jetzt geniessen.&lt;br /&gt;So nachdem ich dies genossen habe und mit dem Wirt noch weiter geschwätzt habe, bin ich nun bereit für den zweiten Teil.&lt;br /&gt;Zuerst möchte ich allen danken, die meinen Blog verfolgen und auch Kommentare schreiben. Es freut mich immer sehr, eure Ansichten zu lesen und mich in eurem Neid zu suhlen. Nein im Ernst: es freut mich ganz einfach, weil ich mich damit etwas von der Einsamkeit auf meiner Reise befreit fühle. Es ist nämlich so, dass ich mehr als die Hälfte des Tages jeweils alleine verbringe. Und wenn ich jemanden treffe, dann ist das nicht das Gleiche, wie wenn ich mit alten Freunden spreche. Es wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, gute Freunde zu haben, mit denen man nicht bei jedem Gespräch von vorne beginnen muss, sondern jeweils das alte Gespräch weiterführen kann. Immer zuerst über das Wetter zu sprechen ist nicht gerade das, was einen Menschen reicher macht. Ihr müsst jetzt aber kein Mitleid haben, oder denken, dass ich in der Einsamkeit versinken würde. Es ist vielmehr so, dass ich meistens alleine bin und auch allein gelassen werden möchte. Es ist eines der Ziele dieser Reise, dass ich lange Zeit alleine bin und mich kein Mensch kennt, mit dem ich in Kontakt trete. Aber zwischen alleine sein und Einsamkeit liegt natürlich ein schmaler Grat. Und wenn ich auf die Seite Einsamkeit zu kippen drohe, dann tröste ich mich jeweils mit den erhofften neuen Kommentaren auf meinem Weblog. Ihr seht also ihr könnt einen wesentlichen Beitrag zu meinem seelischen, spirituellen Weg-Urlaubsgleichgewicht leisten.&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115547532459569724?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115547532459569724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115547532459569724&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115547532459569724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115547532459569724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/munderkingen.html' title='Munderkingen'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115537457500454242</id><published>2006-08-12T10:59:00.000+02:00</published><updated>2006-08-12T11:22:55.043+02:00</updated><title type='text'>Riedlingen</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gestern wanderte ich von Sigmaringen bis nach Riedlingen (ca. 35km). Inzwischen merke ich das Gepäck auf dem Rücken nicht mehr und auch die Schuhe weiss ich inzwischen so zu binden, dass keine weitere Blasen entstehen sollten. Heute werde ich zum ersten Mal ohne Blasenpflaster unterwegs sein. Die Blasenstellen sind zwar noch voller Narben und frischer Haut, aber sie schmerzen nicht mehr und ich kann ganz gut ohne Pflaster gehen. Gestern war das Wandern kein Spass. Es hat immer wieder geregnet und meine Füsse schmerzten auf eine Weise, die auftritt, wenn man den ganzen Tag steht. Meine Schuhe sind wohl auch nicht mehr so toll abgefedert wie am ersten Tag. Eins steht jedenfalls jetzt schon fest; die Schuhe werden reif fürs Museum sein, wenn ich in Berlin ankommen werde. Ihr merkt aus letzterem Satz, dass ich inzwischen ganz zuversichtlich bin, dass ich es schaffen werde, bis nach Berlin zu kommen. Dies, weil ich diese Woche schon 150km weit gekommen bin und heute noch ca. 20km machen werde. Morgen werde ich einen Tag Pause machen und hoffentlich meine Wäsche machen können. Es wäre nicht unbedingt spassig in gebrauchten Socken und Unterhosen unterwegs sein zu müssen. Ausserdem sind meine kurzen Hosen mehr grün als beige.&lt;br /&gt;Im Donautal sind mir einige Sachen aufgefallen, die euch dazu verleiten könnte auch mal hierher zu kommen: Die Leute hier scheinen viel Geld zu haben, da ich ständig Neubauten sehe. Der Wirt vom Hotel "Hirsch" in Riedlingen hat dies auch bestätigt, da er mir erzählt hat, dass Baden-Würtemberg und Bayern die zwei stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands mit der tiefsten Arbeitslosigkeit und der tiefsten Kriminalitätsrate sind. Soviel zum wirtschaftlichen. Kulturell kommen hier alle Mittelalter-Fans auf ihre Rechnung. In Sigmaringen hat es ein grosses Schloss, in dem man auch auf eine Führung gehen kann. Kulinarisch bleiben in dieser Region übrigens auch keine Wünsche offen, obwohl ich mich gestern dann doch gegen das "Züricher Geschnetzeltes an Rahmsauce mit Teigwaren" entschied. Was ich bisher noch nicht gegessen habe, sind die Schwäbischen Maultäschle oder Maultaschen, welche eine Art überdimensionierter Ravioli sind, die man mit den gewohnten Soßen haben kann. Ihr wundert euch ab der Schreibweise von Soße? Das scheint dann wohl Deutsch zu sein. Ansonsten sprechen die Leute hier an der Schwäbischen Alb (höchster Berg ca. 900m) nicht sehr viel Hochdeutsch. An den Stammtischen muss ich immer zweimal hinhören um mir sicher zu sein, dass da keine Schweizer sitzen. Die Schwaben benutzen nämlich Wörter wie "bisch", "weisch" und ähnliche Abkürzungen, die wir auch benutzen.&lt;br /&gt;Noch ein letztes. Gestern traf ich ein Akademiker-Ehepaar auf Radtour, die schon pensioniert sind. Sie geht wieder auf die Uni und studiert Philosophie, er hat sich mit 61 Jahren für den Ironman von Hawaii qualifiziert und hat diesen nun schon zweimal gemacht. Dazu musste er in Österreich in seiner Altersklasse Erster werden. Er hat die 180km Rad, 3.5km Schwimmen und den Marathon in einer Zeit von etwas über 11 Stunden absolviert. Da konnte ich nur den Hut ziehen, den ich nicht trage und insgeheim neidisch sein, weil ich mir sicher bin, dass ich als 24 jähriger nicht einmal die ganze Strecke schaffen würde.&lt;br /&gt;Ich danke euch nochmals ganz herzlich für die Kommentare, es freut mich, dass es euch gefällt.&lt;br /&gt;Jetzt muss ich los, schliesslich will ich Heute doch noch ein Stück vorwärtskommen.&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115537457500454242?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115537457500454242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115537457500454242&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115537457500454242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115537457500454242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/riedlingen.html' title='Riedlingen'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115522480410635052</id><published>2006-08-10T17:32:00.000+02:00</published><updated>2006-08-10T17:47:49.023+02:00</updated><title type='text'>Sigmaringen</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;ich habe in Tuttlingen ein tolles, aber auch etwas teures Zimmer gefunden (35.-). Es war ein Doppelzimmer, so dass ich so richtig Platz hatte für mich alleine. Am nächsten Tag (9.08) ging ich von Tuttlingen bis Hausen im Thal, welches in der teilweise sehr engen Donauschlucht liegt. Die Wanderung durch dieses Tal war wirklich toll. Es gibt überhaubt keinen Verkehr dort und man ist praktisch nur in der Natur. Verlaufen kann man sich auch nicht, weil es nur einen Weg gibt. An jenem Tag machte ich ca. dreissig Kilometer, wie das für mich schon fast zum Standard geworden ist. In Hausen im Thal übernachtete ich im Gasthaus "Murmeltier", wo ich extrem gut ass, billig schlief und Frank kennenlernte. Frank kommt aus Frankfurt am Main und ist ähnlich wie ich unterwegs. Wir haben zusammen mit der Schweizerin Renate bis lange in die Nacht hinein diskutiert und einen schönen Abend verbracht. Heute dann ging ich von dort bis nach Sigmaringen weiter, wo ich jetzt auch im Internet-Cafe sitze. Hier hat es ein imposantes Schloss, das ich mir vielleicht noch anschauen werde.&lt;br /&gt;Während ich Gestern und Vorgestern an einem Bächlein names Donau entlang spazierte, wurde diese gegen Sigmaringen immer breiter und ist hier etwa so breit wie die Emme. Es ist kaum zu glauben, dass ich an der legendären, grossen, weltberühmten Donau sein soll, die bis ins Schwarze Meer fliesst. In den nächsten paar Tagen will ich bis nach Ulm kommen. Bis dahin wird die Donau noch meine treue Begleiterin sein. Nach heutiger Karteneinsicht werde ich nach Ulm noch ca. einen Tagesmarsch weiter das Donautal entlang spazieren und danach Richtung Norden abbiegen.&lt;br /&gt;So damit wäre das Wichtigste gesagt. Ich meld mich wieder.&lt;br /&gt;Grüsse&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115522480410635052?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115522480410635052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115522480410635052&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115522480410635052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115522480410635052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/sigmaringen.html' title='Sigmaringen'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115505486251107608</id><published>2006-08-08T18:12:00.000+02:00</published><updated>2006-08-13T15:56:38.663+02:00</updated><title type='text'>Tuttlingen</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;nachdem ich bereits Gestern in Blumberg schreiben konnte, habe ich schon wieder ein Internetcafe (ohne egü, da deutsche Tastatur :) ) gefunden. Heute bin ich von Blumberg aus bis nach Tuttingen gewandert. Zuerst musste ich ca. 15km auf der Hauptstrasse den Lastwagen ausweichen, bis ich endlich an die Donau gelangte, wo ich dann den schönen Radwanderweg bis nach Tuttingen genommen habe. Ich bin sehr vielen Menschen auf dem Velo begegnet, die mich alle überholt haben. Habt ihr gewusst, dass die Donau ganz hier in der Nähe im Kalkboden versickert und ca. 60km weiter wieder aus dem Boden kommt? Ein Fahrradwanderer auf dem Radwanderweg hat mir dies bei einer Pause erzählt. Es gab übrigens genug Leute, die das nicht geglaubt haben, worauf irgendwelche Geologen die Donau bei der Donausickerung mit Farbe versetzt haben und die Farbe an der erwarteten Stelle dann tatsächlich wieder aufgetaucht ist. Ihr seht man lernt auch etwas beim Gehen, man hat nicht nur Schmerzen :). So schlimm wie ich es Gestern wohl beschrieben habe ist es dann auch wieder nicht. Immerhin konnte ich Gestern und Heute jeweils mehr als dreissig Kilometer zurücklegen, was nicht gerade auf einen miesen Gesundheitszustand hinweist. Aber anstrengend ist es schon. Die Muskeln legen sich jeweils gerne in ein warmes Bett und ruhen sich aus. Deshalb werde ich wohl auch Heute wieder ein Hotel oder eine Jugi aufsuchen. Es ist einfach zu schön in einem richtigen Bett zu schlafen, ausserdem brauche ich die Erholung. Noch etwas. Bisher habe ich in Deutschland immer ziemlich billig und sehr gut gegessen. Die Zimmer kosten jeweils zwischen 22 und 25 Euro mit oder ohne Frühstück. Sie sind also billiger als jenes billo Zimmer in der Schweiz, sind aber um einiges komfortabler und die Bedienung ist auch immer mega freundlich. Die Frau des Wirtes von Gestern hat mir sogar extra meine Wäsche gewaschen. Das nenn ich Service. So jetzt muss ich mal ein Zimmer suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis Bald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.s.: Ich freue mich immer über die Kommentare, also schreibt weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115505486251107608?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115505486251107608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115505486251107608&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115505486251107608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115505486251107608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/tuttlingen.html' title='Tuttlingen'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115496705733646535</id><published>2006-08-07T17:54:00.000+02:00</published><updated>2006-08-07T18:13:58.826+02:00</updated><title type='text'>Blumberg</title><content type='html'>Hallo Zusammen,&lt;br /&gt;schon eine Weile her seit ich mich das letzte Mal melden konnte. Ich befinde mich hier in Blumberg im Schwarzwald. Heute konnte ich ca. 30 km zurücklegen, was mir in den letzten Tagen nicht immer gelang. Nachdem ich in Trimbach war, schaffte ich es nicht sehr weit; nur bis Aarau. Dort suchte ich mittels Kartonanzeige in meinen Händen ein Zimmer, worauf mich die 68-jährige Louise freundlicherweise zu sich nach Hause einlud. Dort kriegte ich eine warme Dusche, Bohnen mit Speck und Kartoffeln zum aufwärmen und danach noch einen Salat und einen Fleisch-ß Käseteller. Wobei Louise mich zuerst in ihrem schönen Terrassenhaus alleine liess und erst zu Salat und kalter Platte wieder da war. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend und verabschiedeten uns am nächsten Morgen, nach Birchermüesli, Kaffee und Orangensaft. Am Freitag wanderte ich wieder über 30km weit bis fast an die Schweizer Grenze. Döttingen hiess das Dorf, wo ich in einem Landgasthof übernachtete. Das Zimmer kostete Fr 45.- ohne Frühstück und sah so aus wie ein altes Knechtenzimmer auf dem Bauernhof. WC und Bad auf dem Gang. Am Samstag hatte ich eine Blase am kleinen Zeh, die bis auf das Fleisch hinunterging. Nach einer Stunde Wanderung bei Regen und Kälte verweilte ich ca. zwei Stunden in einem Restaurant in Bözingen. Da es danach schon 14 Uhr war, kam ich nur noch bis Wutöschingen (ca. 15km insg.) an der Wutach. Dort blieb ich dann das ganze Wochenende um mich heute wieder auf den Weg zu machen. Das Zimmer in Wutöschingen war bei einem Chinesischen Restaraunt, kostete Euro 25.- pro Nacht, war um einiges sauberer als dasjenige in Döttingen und hatte auch das WC und die Dusche im Zimmer. Es war eben ein Standard Hotelzimmer. Heute nun schaffte ich es mich einige Male zu verirren und Dank der Hilfe zahlreicher Einheimscher am Schluss doch noch an meinem Ziel, nämlich Blumberg anzugelangen. Die Leute hier sprechen ein Gemisch aus Dialekt und Hochdeutsch. Mit einem Bauern konnte ich ohne weiteres Berndeutsch sprechen, da er ungefähr wie ein Ostschweizer sprach. Insgesamt habe ich bisher sehr gute Erfahrungen mit den Leuten gemacht, welche mir begegnet sind. Leider bin ich noch nicht so weit gekommen wie ich mir das gewünscht habe. Aber angesichts meines rechten Fusses, der bald schon nur noch aus Blasen bestehen wird, bin ich trotzdem recht zufrieden. Jetzt wo das Wetter wieder besser ist, hoffe ich jedoch mein Tagesziel von 30km jeweils erreichen zu können. Die Blasen werden zwar noch einige Zeit bleiben, aber da sie alle schon mehrere Tage alt sind, stören sie mich beim gehen kaum mehr.&lt;br /&gt;So das war ein etwas langer Post. Ich hoffe er gefällt euch und gibt einen guten Überblick über meinen Gesundheits- ß Gemütszustand.&lt;br /&gt;Gruss aus Deutschland &lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115496705733646535?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115496705733646535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115496705733646535&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115496705733646535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115496705733646535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/blumberg.html' title='Blumberg'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115460015439670751</id><published>2006-08-03T12:14:00.000+02:00</published><updated>2006-08-03T12:21:16.210+02:00</updated><title type='text'>Trimbach bei Olten</title><content type='html'>Am Montag wanderte ich von Bern bis nach Herzogenbuchsee, wo ich von meinen Eltern herzlich empfangen wurde und etwas Warmes zu essen kriegte. Am Dienstag feierte ich den ersten August mit meinen Buchsi-Jungs. Einen Tag später machte ich mich dann auf den Weg nach Olten. Die Füsse schmerzte und ich war sicher, dass ich einige Blasen an den Füssen hatte. Ihr glaubt es nicht, aber als ich endlich im Egghölzli von Olten stand und diese hässliche Stadt sah, war ich zum ersten Mal richtig froh diese zu erblicken. Und ich muss zugeben, dass Olten doch eine schöne Altstadt besitzt. Dafür hatte ich allerdings nicht viel Zeit, weil ich nur noch irgendwo absitzen und meinen 15 kg Rucksack los werden wollte. Zum Glück kam mir in den Sinn, dass in Trimbach eine alte Bekannte von mir wohnt, wo ich dann auch übernachten konnte. Sie ist Köchin und hat mir ein tolles Mahl zubereitet, was mich sehr gefreut hat. Jetzt sitze ich an ihrem PC und schreibe diesen Eintrag. Bald schon werde ich aufbrechen und am Jurasüdfuss entlang Richtung Aarau weitergehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115460015439670751?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115460015439670751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115460015439670751&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115460015439670751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115460015439670751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/08/trimbach-bei-olten.html' title='Trimbach bei Olten'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115429549715639656</id><published>2006-07-30T23:33:00.000+02:00</published><updated>2006-07-30T23:38:17.163+02:00</updated><title type='text'>Start</title><content type='html'>Es ist jetzt genau 23:30 Uhr auf meiner Armbanduhr. Vor ca. einer halben Stunde hatte ich Lust zu gehen. Das lange vorgenommene und kurz vorbereitete, grosse Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ich dachte an ca. tausend Kilometer Weg, die vor mir lagen. Aber das Wichtigste war für mich der erste Schritt. Wenn ich meine gemütliche Stube nicht verlasse, schaff ichs auch nicht mit dem Flugzeug nach Berlin. Es ist wichtig den ersten Schritt zu tun. Ich dacht noch über besonders interessante Sätze nach die ich an dieser Stelle hätte schreiben können, aber ich ging...&lt;br /&gt;Auf Wiedersehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115429549715639656?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115429549715639656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115429549715639656&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115429549715639656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115429549715639656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/07/start.html' title='Start'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31573076.post-115373131388119064</id><published>2006-07-24T10:52:00.000+02:00</published><updated>2006-07-24T10:58:34.880+02:00</updated><title type='text'>Noch eine Woche bis zum Start</title><content type='html'>Hallo Zusammen herzlich Willkommen auf meinem Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch muss ich eine Woche arbeiten, bis ich dann endlich losmarschieren darf. Ich hoffe ihr erzählt allen von meinem Blog, denn bald gibt es sicherlich spannendere Einträge als diesen hier.&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;Joel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31573076-115373131388119064?l=berntoberlin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://berntoberlin.blogspot.com/feeds/115373131388119064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=31573076&amp;postID=115373131388119064&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115373131388119064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31573076/posts/default/115373131388119064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://berntoberlin.blogspot.com/2006/07/noch-eine-woche-bis-zum-start.html' title='Noch eine Woche bis zum Start'/><author><name>berntoberlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06644437787723228658</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5745/3426/1600/joel2.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry></feed>
